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Polizei Lebensgefahr: Mit Bier unter der Oberleitung
Lokales Polizei Lebensgefahr: Mit Bier unter der Oberleitung
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14:38 14.10.2017
Die Männer ahnten wohl nicht, in welcher Gefahr sie sich befanden. Quelle: Bundespolizei
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Berlin

Ein Lokführer hatte am Samstag gegen 10 Uhr das unerlaubte Treiben der beiden Männer auf der Perleberger Brücke (Fernbahnstrecke Hauptbahnhof – Wedding) bemerkt und die Bundespolizei informiert.

Die Männer hatten seelenruhig und gemütlich Bier getrunken und brachten Graffiti an der Schutzabdeckung der Oberleitung und an dem Warnschild „Vorsicht Hochspannung“ an. Für die Männer bestand wegen der Nähe zur Oberleitung Lebensgefahr.

An einem nahe gelegenen Kiosk konnte die Bundespolizei die Männer aufgreifen. Es handelt sich einen 37-Jährigen und einen 38-Jährigen aus Berlin-Pankow und aus dem Landkreis Märkisch-Oderland. Gegenüber der Polizei gaben die Männer an, sich über die Gefahr nicht im Klaren gewesen zu sein.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Veränderung von Warn- und Hinweisschildern ein. Die Schmierfinken wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt.

Die Bundespolizei warnt!

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang wiederholt: Bahnanlagen sind keine Spielplätze! Gerade Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bringen sich immer und andere immer wieder aus Unwissenheit, Leichtsinn oder Abenteuerlust in Lebensgefahr! Bereits die Nähe zu Bahn-Oberleitungen genügt für einen Stromüberschlag. Die Bahn-Oberleitungen haben eine Spannung von 15 000 Volt, das sind 65 Mal mehr als in der Steckdose zu Hause. Starke bis tödliche Verbrennungen sind die Folge.

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Von MAZonline

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