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Mann besteigt Brunnen – Polizei setzt Elektroschocker ein

Alexanderplatz in Berlin Mann besteigt Brunnen – Polizei setzt Elektroschocker ein

Große Teile des Berliner Alexanderplatz sind am Montagmittag wegen eines Polizeieinsatzes weiträumig abgesperrt worden. Ein Mann hatte den Brunnen der Völkerfreundschaft bestiegen und damit gedroht, sich etwas anzutun. Er konnte schließlich mit einem Trick und einer Elektroschockpistole überwältigt werden.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Berlin. Wegen eines Polizeieinsatzes sind am Montagmittag große Teile des Berliner Alexanderplatzes abgesperrt worden. Ein Mann hatte gegen 16.30 Uhr den Brunnen der Völkerfreundschaft bestiegen und damit gedroht, sich das Leben zu nehmen. In der Hand hielt er eine kaputte Flasche. Nach mehr als einer Stunde stieg der Mann, bei dem es sich laut Polizei um einen Ägypter handeln sollte, vom Brunnen und wurde wenig später von Polizisten mit einer Elektroschockpistole überwältigt. Darüber berichteten mehrere Berliner Zeitungen am Montagmittag.

Zuvor hatte der Mann mit nacktem Oberkörper auf einem Brunnenpfeiler gestanden und Drohungen ausgesprochen. Außerdem stellte er die Forderungen auf, seine Familie oder ein Fernsehteam sehen zu können. Kurz vor 18 Uhr hatte der Mann den Brunnenpfeiler verlassen und stand nun vor dem Brunnen. Kurz danach ließ die Polizei ein Kameramann zu dem Mann vor. Offenbar ein Trick, um den Mann abzulenken, denn kurz danach konnte er durch die Polizisten überwältigt werden.

Die Polizei hatte den Bereich rund um den Brunnen abgesperrt um so die vielen Schaulustigen zurückzuhalten. Auf Twitter kursierten bereits kurz nach Beginn des Polizeieinsatzes Bilder und Videos.

Warum der Mann den Brunnen bestiegen hat und welche Forderungen er stellte, war am frühen Montagabend noch unklar. Auch Näheres zur Identität des Mannes war noch nicht bekannt.

Von MAZonline

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