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Polizei Mann wirft Gegenstand von Autobahnbrücke
Lokales Polizei Mann wirft Gegenstand von Autobahnbrücke
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17:08 21.03.2017
Symbolbild Quelle: UG
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Potsdam

Eine dreiköpfige Familie ist am Montagmittag mit dem Schrecken und einem Schock davon gekommen. Ein Unbekannter hatte von einer Brücke an der A115 einen Gegenstand auf die Autobahn geworfen und das Auto der Familie getroffen. Nun sucht die Polizei nach dem Unbekannten.

Die Familie war mit ihrem Mercedes gegen 15 Uhr auf der Autobahn 115 in Richtung Dreieck Nuthetal unterwegs. Um 15.05 Uhr passierten sie die Drewitzer Autobahnbrücke. Der 42-jährige Mercedes-Fahrer nahm dort noch eine männliche Person wahr, die Wurfbewegungen machte. Einen Augenblick später schlug ein Gegenstand auf der Frontscheide des Mercedes’ ein. Der Fahrer stoppte seinen Wagen geistesgegenwärtig. Er lief noch auf die Brücke, um den Täter zu stellen, doch der war bereits geflüchtet.

Um welchen Gegenstand es sich handelte, konnte die Polizei am Dienstag nicht sagen. Man habe das Gelände rund um die Brücke abgesucht, aber keinen fraglichen Gegenstand gefunden, sagte ein Polizeisprecher.

Alle Mitfahrer erlitten einen Schock

Der Mercedes-Fahrer aus Niedersachsen war mit seiner 36-jährigen Lebensgefährtin und seinem 10-jährigen Sohn unterwegs. Alle blieben körperlich unverletzt, erlitten aber einen Schock. An der Fahrzeugscheibe bildete sich eine ungefähr fünf Zentimeter große Einschlagsstelle. Die Scheibe war gesplittert und gerissen.

Die Polizei leitete sofort eine Fahndung nach dem Werfer ein, diese blieb jedoch erfolglos. Mehrere Streifenwagen suchten die Gegend ab. Ermittler vermuten, dass der Unbekannte ins nah gelegene Industriegebiet geflüchtet ist. Nun werden Zeugen des Vorfalls gesucht. Wer Hinweise geben kann, soll sich bei der Polizei unter der Nummer 0331/5508-1224 melden.

Polizei: Lebensgefährliche Aktion

Ein Polizeisprecher sagte auf MAZ-Nachfrage, dass es brand- und lebensgefährlich sei, Gegenstände von Autobahnbrücken zu werfen. Auch mit kleineren Gegenständen könne großer Schaden angerichtet werden. Die Autos würden mit 120 Stundenkilometer über die Autobahn fahren. Da reiche schon ein kleiner Stein aus, um einen Autofahrer in eine gefährliche Situation zu bringen.

Von MAZonline

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