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Polizei Metallischer Gegenstand in Oranienburgs Julius-Leber-Straße gefunden
Lokales Polizei Metallischer Gegenstand in Oranienburgs Julius-Leber-Straße gefunden
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10:48 11.07.2018
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst sieht die Freilegung des Gegenstandes als erforderlich an. (Archivbild) Quelle: Reyk Grunow
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Oranienburg

Im Boden des Parkplatzes gegenüber der Feuerwehrhauptwache in der Julius-Leber-Straße wurde im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche ein metallischer Gegenstand festgestellt, der nun genauer untersucht wird. Das teilte die Stadt Oranienburg am Mittwochvormittag, 11. Juli 2018, mit.

So sehe der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) eine Freilegung als erforderlich an, da das UltraTEM-Verfahren, mit dem die geometrische Form eines verdächtigen Gegenstandes erkannt werden kann, hier aus technischen Gründen nicht angewandt werden könne. Im Boden gibt es zu viele Störwerte, die mit dem Messverfahren nicht genau genug voneinander differenziert werden können.

Die bereits durchgeführten Messungen legen derzeit allerdings den Schluss nahe, dass es sich nicht um eine intakte Großbombe handelt, heißt es. Eher gehen die Kampfmittelexperten im Moment noch davon aus, dass es sich um alte Fundamentteile handelt. Nur wenn tatsächlich eine Bombe mit intaktem Zünder gefunden wird, werden weitere Maßnahmen erforderlich.

Die Freilegung des Gegenstandes ist für Montag, den 16. Juli angesetzt. Die Arbeiten werden voraussichtlich eine Woche dauern. Im Nachgang finden noch Restarbeiten statt, um die Oberfläche wiederherzustellen. Der betroffene Parkplatz ist bereits ab Mittwoch (11. Juli) gesperrt, um nötige Vorbereitungen treffen zu können.

Seit 2. Juli 2018 finden im Bereich der Julius-Leber-Straße/Melanchthonstraße Straßenbauarbeiten statt. Auf einer Gesamtlänge von 1000 Metern soll die Fahrbahn mit einer neuen Deckschicht versehen werden.

Von MAZonline

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