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Mit 140 km/h von Stahnsdorf nach Potsdam

Einsatz in Potsdam-Babelsberg Mit 140 km/h von Stahnsdorf nach Potsdam

Fünf junge Männer rasen mit einem Mercedes von Stahnsdorf nach Potsdam. Dabei bringen sie etliche andere Autofahrer in Gefahr und überfahren beinahe einen Fußgänger. In Babelsberg ist die Verfolgungsjagd dann zu Ende. Die jungen Männer müssen von ihrer Luxuskarosse in einen Gefangenentransporter umsteigen.

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Polizeieinsatz in Babelsberg.

Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Eine Verfolgungsjagd lieferte sich die Polizei am Montagabend in Potsdam-Babelsberg. Einer Streifenwagen-Besatzung war ein Mercedes aufgefallen, der ziemlich schnell von Stahnsdorf nach Potsdam unterwegs war, mehrere rote Ampeln überfuhr und rücksichtslos überholte. Teilweise lag die Geschwindigkeit bei 140 km/h.

Die Polizisten wollten das Fahrzeug anhalten, doch der Mercedes-Fahrer ignorierte das und gab Gas. Doch er kam nicht weit: Mit Hilfe eines zweiten Streifenwagens konnte der Mercedes auf dem Weberplatz gestoppt werden.

Zuvor hatte sich ein Fußgänger, der den Weberplatz überqueren wollte, nur mit einem beherzten Sprung auf den Gehweg vor einem Zusammenstoß mit dem Mercedes retten können.

Die Polizei nahm vorübergehend vier Männer fest

Die Polizei nahm vorübergehend vier Männer fest.

Quelle: Julian Stähl

In dem Wagen mit polnischen Kennzeichen saßen fünf Insassen, von denen vier keine Papiere bei sich hatten. Zur Identifikation wurden die vier papierlosen Insassen mit einem Gefangenentransporter auf das Polizeirevier gebracht. Alle stammen aus Russland. Im Fahrzeug stellten die Beamten ein Messer sicher.

Im Gefangenentransporter zur Polizeiwache

Im Gefangenentransporter zur Polizeiwache.

Quelle: Julian Stähle

Der Fahrer (28) wurde vorläufig festgenommen und ins Gewahrsam der Polizeiinspektion Potsdam gebracht. Gegen den Mann wird nun wegen Urkundenfälschung, wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Die Überprüfung des Fahrzeuges ergab, dass das Kennzeichen an einen Pkw VW Golf gehört und das Fahrzeug bereits seit April 2016 stillgelegt wurde.

Die Ermittlungen dauern an.

Von MAZonline

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