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Nach Unfallflucht mit Drogen gefasst

Wittstock Nach Unfallflucht mit Drogen gefasst

Unter Drogeneinfluss haben die beiden Männer (18 und 26) offenbar ein Auto zwischen Heiligengrabe und Blandikow an den Baum gelenkt und liefen dann davon. Die Polizei konnte sie einholen. In ihren Rucksäcken waren eine nicht geringe Menge verschiedener Drogen, Geld in szenetypischer Stückelung und Kennzeichen aus dem Kreis OPR.

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Im Gepäck fanden sich Drogen in nicht unerheblicher Menge.

Quelle: Polizei Berlin

Heiligengrabe. Am Sonntag kurz vor 7 Uhr meldete eine Zeugin telefonisch bei der Polizei, dass sie auf der Straße zwischen Heiligengrabe und Blandikow einen Unfall-Audi ohne Kennzeichen an einem Baum festgestellt habe. In unmittelbarer Nähe zum Unfallort hatte sie zwei Männer gesehen.

Beamte des Polizeireviers Wittstock entdeckten auf einer Landesstraße zwei Männer, auf welche die Beschreibung der Zeugin passte. Sie flüchteten blitzartig in den Wald, konnten aber schnell zu Fuß gestellt werden. Der 18- und der 26-Jährige hatten Rucksäcke mit nicht geringen Mengen verschiedener Drogen, Geld in szenetypischer Stückelung und zwei Kennzeichen aus dem Kreis OPR dabei. Alles wurde sichergestellt.

Beide sind nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis und gaben zunächst nicht an, wer von beiden gefahren war. Der Atemalkoholtest ergab bei beiden null Promille, aber ein Drogenschnelltest reagierte bei beiden positiv auf Amphetamin.

Die beiden wurden unter polizeilicher Begleitung per Rettungswagen ins Klinikum Pritzwalk gebracht, wo Blutproben entnommen wurden. Der Pkw wurde als Beweismittel sichergestellt, ebenso ihre Bekleidung.

Beide kamen in die Polizeiinspektion Neuruppin, wo der 18-Jährige als Beschuldigter vernommen wurde. Er gab zu, dass die sichergestellten Kennzeichen beim Unfall an dem Audi gewesen waren. Allerdings gehörten diese nicht an den Unfallwagen. Der Audi war zum Unfallzeitpunkt überhaupt nicht zugelassen.

26-Jähriger wurde im Krankenhaus bewacht

Der 26-Jährige wurde festgenommen und musste im Krankenhaus bewacht werden. Ein Arzt hatte ihn wegen offensichtlich hohen Betäubungsmittelkonsums als nicht gewahrsamstauglich eingestuft. Am Montagvormittag konnte er dann vernommen werden, machte aber von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und wurde dann aus dem Gewahrsam entlassen.

Die Ermittlungen wegen Unfallflucht, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und die Abgabenordnung sowie Besitzes illegaler Drogen dauern an.

Von MAZonline

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