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Polizei stoppt „Transformer“-Roadtour in Berlin

Kurz vor der Filmpremiere Polizei stoppt „Transformer“-Roadtour in Berlin

Die Straßenverkehrsordnung gilt auch für vermeintliche „Transformers“: Die Polizei in Berlin hat eine Roadshow zur Premiere des neuen Actionfilms gestoppt. Zwei Wagen wurden sichergestellt. Die Liste der Mängel war lang. Bemerkenswert und lustig auch, wie die Berliner Polizei den Vorfall bekanntmachte.

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Quelle: Polizei Berlin

Berlin. Wenige Tage vor der Premiere des fünften Teils der Blockbuster-Reihe hat die Berliner Polizei zwei Sportwagen aus dem Verkehr gezogen, die den Robotern aus den Filmen nachempfunden waren.

Auf Facebook schrieben die Beamten am Freitag unter der Überschrift „#Transformers benötigen ein Update“: „Bumblebee“ und „Barricade“ - zwei verfeindete Roboter aus der Filmreihe, die sich unter anderem in Autos verwandeln können - hätten die Rechnung ohne die „stahlharten“ Polizisten gemacht.

Die Beamten bemängelten Fahrwerk, Reifen, Beleuchtung, Auspuffanlagen und einen gefährlichen Ölverlust. Die Autos seien nun zum „Planeten Dekra“ gebracht worden, schrieb die Polizei. Die beiden 39 und 27 Jahre alten Halter erwarte ein Bußgeldverfahren. Bei den beiden Sportwagen handelte es sich nach Angaben der Produktionsfirma Paramount Pictures Germany um professionelle Nachbauten.

Antwort der PR-Agentur

Die PR-Agentur des Filmverleihs schrieb daraufhin, dass die Transformers bei der „Rettung des Planeten“ behindert wurde. Die beiden Autos wurden „in Berlin von der örtlichen Polizei gestoppt und in Gewahrsam genommen, um ihre irdische Aufenthaltserlaubnis zu garantieren“. Weiter heißt es in der ebenso lustigen Pressemitteilung, dass sich die sichergestellten „Transformers“, sich nicht„ gegen die irdische Staatsgewalt stellten und sich friedlich abführen ließen. Aber wer weiß, ob „Bumblebee und Barricade nicht gerade auf geheimer Mission unterwegs waren und ihre Festnahme möglicherweise Teil eines größeren Plans war“.

Am kommenden Donnerstag ist übrigens Premiere des neuen Films.

Von Alexander Riedel

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