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Polizei Polizei sucht nach Betrügerin
Lokales Polizei Polizei sucht nach Betrügerin
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15:31 29.03.2018
Nach dieser Frau sucht die Polizei. Quelle: Polizeidirektion Nord
Hennigsdorf

In einem Betrugsfall an einer 82-jährigen Hennigsdorferin ermittelt die Polizei seit dem 9. Februar dieses Jahres. Die Seniorin hatte damals in Folge eines Telefonbetrugs mehrere Tausend Euro verloren (MAZ berichtete). Die Polizei sucht nun mit Hilfe eines Phantombilds nach einer unbekannten Frau, die am dem Betrug beteiligt war.

Mehrere tausend Euro erbeuteten die Betrüger von der 82-jährigen Frau. Quelle: Polizeidirektion Nord

Was war geschehen? Eine 82-jährige Hennigsdorferin hatte am 8. Februar dieses Jahres gegen 13.30 Uhr einen Anruf eines ihr unbekannten Mannes erhalten. Dieser gab sich als Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes Berlin (BKA) aus und erklärte der Frau, dass es in ihrer Bank Unstimmigkeiten gäbe und ihr Geld und ihre Wertsachen daher nicht sicher wären. Sie sollte Geld und Wertsachen abholen und einem Mitarbeiter des BKA übergeben.

Die Frau begab sich daraufhin zu ihrer Bank und hob mehrere Tausend Euro ab. Währenddessen hielt der angebliche Polizist kontinuierlich telefonischen Kontakt zur der Seniorin und baute weiteren Druck auf. Die Frau fuhr auf seine Anweisung zu einer weiteren Bankfiliale und hob noch mehr Geld von Sparbüchern ab.

Die Summe übergab sie dann gegen 16 Uhr einer unbekannten Frau auf offener Straße. Die Unbekannte verließ den Schauplatz anschließend in Richtung Havelpassage. Die 82-Jährige wandte sich am darauffolgenden Tag an die Polizei und brachte den Vorfall zur Anzeige.

Die Polizei konnte inzwischen von der Täterin ein Phantombild erstellen, welches nun veröffentlicht wurde. Die Polizei fragt in dem Zusammenhang: Wer kennt die Frau auf dem Bild oder kann Angaben zu ihrer Identität und/oder Aufenthaltsort machen?

Hinweise richten Sie bitte an die Polizei in Oranienburg unter der Telefonnummer 03301/8510.

So schützen Sie sich vor Telefonbetrug – das rät die Polizei:

• Bei Anrufen angeblicher “Verwandter“ (“Enkel”) in finanzieller Notlage unter deren üblicher – nicht der vom Anrufen angegebenen – Telefon- oder Handynummer zurückrufen und versuchen, den Sachverhalt zu klären.

• Bei so nicht zu klärendem Sachverhalt sofort die Polizei informieren und das weitere Vorgehen absprechen.

• Fremden, die als Vertrauensperson angeblicher Verwandter kommen, niemals Bargeld aushändigen.

• Von Fremden niemals aus Gefälligkeit angeblich teure Sachen (“Blenderware”) kaufen.

• Anzeige auch erstatten, wenn man schon auf den “Enkeltrick” oder auf “Blenderware” hereingefallen ist.

• Die wirksamste Maßnahme zur Verhinderung solcher Anbahnungen über das Telefon ist die Löschung Ihres Telefonbucheintrags. Menschen, die Sie persönlich kennen, kennen Ihre Nummer oder können sie direkt von Ihnen erhalten.

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Von MAZonline

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