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Polizei Polizeiüberblick: Autorennen bis nach Oranienburg
Lokales Polizei Polizeiüberblick: Autorennen bis nach Oranienburg
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18:28 28.05.2018
Mehrere Autofahrer, die sich auf der A111 ein Wettrennen bis nach Oranienburg hinein geliefert hatten, griff die Polizei am Sonntagabend auf (Symbolbild). Quelle: Julian Stähle
Oranienburg

Die Berliner Polizei informierte Sonntagabend gegen 23.30 Uhr darüber, dass auf der A111 stadtauswärts mehrere Fahrzeuge mit Berliner Kennzeichen ein Rennen fahren würden. Im Gewerbegebiet Oranienburg stellten Polizeibeamte schließlich acht Fahrzeuge und etwa 20 Personen fest. Drei Pkw konnten mit dem mutmaßlichen Rennen in Verbindung gebracht werden und wurden überprüft. Die Beamten zogen drei Pkw (zwei BMW und ein Subaru) ein. Die Führerscheine von zwei Fahrern im Alter von 35 und 50 Jahren wurden beschlagnahmt. Der dritte 31-jährige Fahrer konnte sich nicht ausweisen und wurde bis zur Identitätsfeststellung in Gewahrsam genommen. Alle anderen Anwesenden erhielten nach Feststellung der Identitäten einen Platzverweis und verließen den Ort.

Oranienburg – Widerstand geleistet

Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma informierten am Sonnabend (26. Mai) gegen 1 Uhr die Polizei, dass sich Personen an einem Warenautomat am Bahnhof Lehnitz zu schaffen machen würden. Die Beamten konnten eine 21-jährige Frau und einen 29-jährigen Mann in der näheren Umgebung feststellen. Bei der Überprüfung der Personalien leistete der Mann Widerstand und griff die Beamten an. Dabei wurden zwei Beamte leicht verletzt, blieben jedoch dienstfähig. Der 29-Jährige wurde fixiert und zur Feststellung der Identität in die Polizeiinspektion gebracht, da er sich nicht ausweisen konnte. Bei der körperlichen Durchsuchung stellten die Beamten ein Behältnis mit Anhaftungen von weißem Pulver fest und sicher. Im Anschluss daran wurde der 29-Jährige wieder entlassen.

Der Warenautomat am Bahnhof war in der Vergangenheit bereits aufgebrochen worden und ist seitdem nicht mehr in Betrieb. Ein Schaden entstand nach ersten Erkenntnissen nicht.

Oranienburg – Betrüger am Telefon

Mehrere Bürger meldeten sich am Sonntagabend bei der Polizei und gaben an, Anrufe von angeblichen Polizisten erhalten zu haben. Die Anrufer teilten mit, dass sie eine Diebesbande festgenommen hätten und fragten anschließend gezielt nach den Wertsachen der angerufenen Bürger. Die bemerkten jedoch die Masche und legten auf. Ein Schaden entstand nicht.

Oranienburg – Bootsmotoren gestohlen

Unbekannte Täter verschafften sich im Zeitraum vom Mittwoch (23. Mai) bis Freitag (25. Mai) Zutritt zum Gelände eines Angelvereins. Von zwei an einem Steg anliegenden Sportbooten wurden die Außenbordmotoren abmontiert und entwendet. Insgesamt entstand durch den Einbruch ein Sachschaden von rund 9000 Euro. Die Polizei wurde am Sonnabend über den Vorfall verständigt.

Hennigsdorf – Bargeld gestohlen

Gewaltsamen Zutritt zu einem Geschäft in der Hennigsdorfer Edisonstraße verschafften sich bislang unbekannte Täter am Freitag (25. Mai) in der Zeit von 00 bis 11.20 Uhr. Dabei wurde ein im Laden aufgestellter Zigarettenautomat aufgebrochen und entleert. Aus einer Kasse fehlte Bargeld und ein Drucker wurde entwendet. Kriminaltechniker kamen zum Einsatz. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist nicht bekannt.

Fürstenberg/Havel – Beleidigt

Ein 19-jähriger Mann aus Eritrea wurde am Freitag (25. Mai) gegen 22 Uhr in der Bahnhofstraße in Fürstenberg von vier ihm unbekannten Männern fremdenfeindlich beschimpft. Er war mit zwei Bekannten in Richtung Bahnhof gelaufen. Als er von dort allein wieder zurückkam, beleidigten ihn die Unbekannten erneut. Er lief in seine Wohnung. Dabei wurde der Eritreaer offenbar von einem der Unbekannten verfolgt. Der schlug von außen gegen die Wohnungstür und bedrohte ihn. Der Mann wurde vorsorglich in einer anderen Unterkunft untergebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Velten – Getriebe gestohlen

Aus einem auf einem Betriebsgelände in der Straße Zum weißen Schwan in Velten abgestellten Bagger entwendeten Unbekannte am vergangenen Wochenende (26./27. Mai) das Getriebe. Da beim Ausbau offenbar Getriebeöl auslief, kam die Werksfeuerwehr zum Einsatz. Der Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

Liebenwalde – Radfahrerin verletzt

In der Liebenwalder Hammerallee wurde Montagmorgen eine 64-jährige Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall verletzt. Sie war mit einem von einem Parkplatz kommenden Pkw Renault kollidiert, der von einem 69-jährigen Mann gefahren wurde. Die 64-Jährige musste mit einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand durch die Kollision ein Sachschaden von rund 100 Euro.

Hohen Neuendorf – 15000 Euro Schaden

Ein 77-jähriger Kia-Fahrer fuhr am Sonntag (27. Mai) um 10.35 Uhr die Schönfließer Straße entlang und geriet während der Fahrt auf die Gegenfahrbahn, wo er mit dem Pkw VW einer 40-Jährigen seitlich kollidierte. Nach dem Zusammenstoß lenkte der 77-Jährige zurück und fuhr gegen ein Verkehrsschild. Die 40-Jährige musste zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus nach Berlin gebracht werden, der Kia-Fahrer vor Ort behandelt werden.

Oranienburg – Ins Krankenhaus gebracht

Aus noch ungeklärter Ursache kam eine 52-Jährige mit einem Pkw Opel am Montagmorgen (28. Mai) in der Bernauer Straße in Oranienburg nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß in weiterer Folge mit einer Hecke und anschließend mit der Hauswand eines Mietshauses zusammen. An der Fassade entstand lediglich oberflächlicher Schaden. Insgesamt entstand durch die Kollision ein Sachschaden in Höhe von 3000 Euro. Zur weiteren Behandlung wurde die Frau anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Schmachtenhagen – Diebische Anglerfreunde

In den Nachtstunden von Donnerstag (24. Mai) zu Freitag (25. Mai) verschafften sich unbekannte Personen Zutritt zu einem Wohnhaus in der Wensickendorfer Chaussee und durchwühlten Schränke sowie einen Schuppen. Aus diesem entwendeten sie ein Schlauchboot für vier Personen sowie Angeln und Zubehör. Es entstand ein Sachschaden von rund 2000 Euro. Die Spurensicherung kam vor Ort zum Einsatz, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zehdenick – Berauscht unterwegs

Der 23-jährige Führer eines PKW Daimler wurde am Sonntagmittag (27. Mai) in der Zehdenicker Mühlenstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei stellten die Beamten körperliche Auffälligkeiten fest, so dass sie vor Ort einen Drogenvortest bei dem Fahrer durchführten. Dieser schlug positiv auf Amphetamine an. Der Fahrer wurde einer Blutentnahme unterzogen und es wurde gegen ihn ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Marienthal – Ohne Kennzeichen unterwegs

In der Marienthaler Dorfstraße wurde am Montagmorgen (28. Mai) ein PKW Nissan ohne amtliche Kennzeichen fahrender Weise festgestellt und einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass das Fahrzeug schon seit 2017 abgemeldet und aktuell nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen war. Dem Fahrzeughalter sowie der 55 jährigen Fahrerin stehen nun ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Haftpflichtversicherung und Verstoß gegen die Abgabenordnung ins Haus.

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