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Polizei Polizeiüberblick: Fahrt endet am Straßenbaum
Lokales Polizei Polizeiüberblick: Fahrt endet am Straßenbaum
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17:15 30.04.2018
Mit mehreren Unfällen hatte es die Polizei zu tun. Quelle: Peter Geisler
Mühlenbeck

Eine 18-Jährige verlor aus bislang ungeklärter Ursache Sonntagabend (29. April) gegen 22.40 Uhr auf der Schönfließer Straße in Mühlenbeck die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß frontal gegen einen Straßenbaum. Die junge Frau wurde aufgrund ihres Schockzustandes in einem Rettungswagen behandelt und anschließend vor Ort entlassen. Die Feuerwehr kam zur Bindung auslaufender Flüssigkeiten aus dem Autowrack zum Einsatz. Um die Bergung des Pkw BMW kümmerte sich die 18-Jährige selbstständig. Der durch den Unfall entstandene Sachschaden betrug rund 5000 Euro.

Fürstenberg – Ölfilm auf dem Wasser

Durch die Überwachungszentrale in Zehdenick wurde am Freitag (27. April) bekannt, dass sich oberhalb der Schleuse bei Fürstenberg ein großer Ölfilm auf dem Wasser befindet. Ob es sich bei dem Verursacher der Verunreinigung um ein Charterboot handelt, ist nun Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen. Durch die Gewässerverunreinigung ist ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 10000 Euro entstanden.

Himmelpfort – Falsch eingeschätzt

Ein 45 Jahre alter Führer eines Charterbootes lag am Samstag (28. April) gegen 16.45 Uhr vor der Schleuse Himmelpfort am Rang. Ein 59-Jähriger in einem Bungalowboot (BunBo) wollte ebenfalls flussabwärts fahren und sich schleusen lassen. Vor Beginn des Schleusenvorganges soll der 45-Jährige dem 59-Jährigen vorgeschlagen haben, dass das Bungalowboot aufgrund der Größe zuerst hineinfahren sollte. Während dieses an dem Charterboot vorbeifuhr, kam es zu einer Berührung beider Wasserfahrzeuge, durch die ein Schaden von rund 500 Euro entstand.

Glienicke/Nordbahn – Zusammenstoß an der Kreuzung

In der Tulpenstraße Ecke Niederbarnimer Straße in Glienicke ereignete sich Sonntagnachmittag (29. April) ein Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden, nachdem ein 82-jähriger Ford-Fahrer die Vorfahrt einer 44-jährigen Mercedes-Fahrerin missachtet hatte und mit ihr zusammenstieß. Bei dem Verkehrsunfall wurden die 82-jährige Beifahrerin im Ford sowie die 44-jährige Mercedes-Fahrerin verletzt. Beide wurden vor Ort ambulant durch hinzugerufenes Rettungspersonal behandelt. Aufgrund der Beschädigungen waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten daraufhin abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 20.000 Euro.

Zehdenick – Falsche Straßenseite benutzt

Aufgrund einer begangenen Verkehrsordnungswidrigkeit sollte am Sonntag (29. April) gegen 15.30 Uhr ein Fahrradfahrer auf der Brücke der Castrop-Rauxel-Allee in Zehdenick einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der 26-jährige Betroffene mit kamerunischer Herkunft war der deutschen Sprache mächtig, verweigerte jedoch Angaben zu seiner Identität sowie das Vorlegen eines Ausweisdokumentes. Der darauf angedachten Durchsuchung zur Identitätsfeststellung versuchte sich der Betroffene durch Flucht zu entziehen. Die Beamten folgten dem Flüchtigen zu Fuß und konnten diesen festhalten. Dagegen wehrte sich der Betroffene durch Tritte und Schläge und musste zu Boden gebracht und kurzzeitig fixiert werden. Die Beamten blieben unverletzt, der Betroffene erlitt einen Kratzer an der Stirn, der durch einen Rettungssanitäter mit einem Pflaster versorgt wurde. Der bisher polizeilich unbekannte Betroffene wurde nach erfolgter Identitätsfeststellung und medizinischer Erstversorgung vor Ort entlassen. Statt Erhebung eines Verwarngeldes wegen Nutzung der falschen Straßenseite, wurde jetzt ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen ihn eingeleitet.

Hennigsdorf – Streit um Ruhestörung

Durch den Wachschutz des Hennigsdorfer Übergangswohnheims Stolpe-Süd wurde am Sonntag (29. April) gegen 23.30 Uhr gemeldet, dass sich gegenwärtig fünf Personen miteinander schlagen sollen. Die wenig später eingetroffenen Beamten trennten die Personen. Ein 23-jähriger Heimbewohner wurde als Geschädigter, ein 26-jähriger Heimbewohner als Beschuldigter ermittelt. Beide gerieten auf Grund einer Ruhestörung in Streit, worauf der Beschuldigte den Geschädigten mit flacher Hand ins Gesicht schlug.

Zehdenick – Hochsitze gestohlen

Insgesamt fünf Hochsitze hatten unbekannte Täter seit dem 1. April im Raum Zehdenick entwendet. Am Freitag (27. April) kam es nachmittags in Ribbeck, zwischen dem Ziegeleiweg und Wald, erneut zu einem Diebstahl. Aufgrund fremder Reifeneindruckspuren im Waldboden wurde der Hochsitz offenbar mit einem Fahrzeug abtransportiert. Der insgesamt verursachte Schaden beträgt rund 1200 Euro.

Zehdenick – Pfeffersprayeinsatz gegen Randalierer

In die Schmelzstraße in Zehdenick wurde die Polizei am Freitag (27. April) gegen 20.30 Uhr gerufen, weil ein 48-Jähriger offenbar in seiner Wohnung randalierte. Durch ihn wurden dabei mehrere Fensterscheiben der Wohnung sowie persönliche Einrichtungsgegenstände beschädigt und auch zerstört, so dass ein Schaden von rund 2.000 Euro entstand. Beim Eintreffen der Beamten rannte der Mann drohend auf diese zu, so dass sie sich für den Einsatz von Pfefferspray entschieden. Um weitere Widerstandshandlungen des Mannes zu unterbinden, wurde der Tatverdächtige zu Boden gebracht, wobei er eine Kopfplatzwunde erlitt. Zu deren Versorgung wurde der Rettungsdienst alarmiert. Der Tatverdächtige wurde anschließend zur Behandlung ins Krankenhaus Gransee und nach der Behandlung folgend in den Gewahrsam der Polizeiinspektion Oberhavel gebracht. Auch die im Einsatz befindlichen Beamten erlitten durch den Einsatz des Pfeffersprays leichte Augenreizungen.

Oranienburg – Mülltonnenbrand

Eine Bewohnerin teilte am Sonnabend (28. April) gegen 14.30 Uhr mit, dass an ihrer Anschrift in der Kiefernstraße in Germendorf ihre Mülltonne gebrannt hätte und ihr 18-jähriger Sohn diese gelöscht habe. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte die Mülltonne in Augenschein genommen werden, in welcher sich noch Reste von Holzkohle und Grillanzünder befanden. Das angrenzende Wohnhaus, an dessen Hauswand sich die Mülltonne befand, wurde nicht beschädigt. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 80 Euro geschätzt.

Löwenberger Land – Schilf- und Waldbrand

Auf unbekannte Art und Weise wurde durch einen Unbekannten am Sonntag (29. April) kurz vor 12 Uhr in Teschendorf, Höhe Blumenhof offenbar Schilf in Brand gesetzt. Eine Selbstentzündung wurde durch die Spurensicherung vor Ort ausgeschlossen. Das Feuer breitete sich in Richtung Waldkante aus, wobei auch einige Bäume beschädigt wurden. Nach Angaben der Feuerwehr haben dort ca. 800 qm Fläche gebrannt. Die genaue Schadenshöhe ist zurzeit nicht bekannt

Liebenwalde – Kleiner Waldbrand

Durch einen vorbeifahrenden Fahrzeugführer wurde am Sonntag (29. April) gegen 22.30 Uhr ein Feuer im Waldgebiet zwischen Freienhagen und Neuholland gesehen. Durch die alarmierte Feuerwehr konnte der Brand gelöscht werden. Durch den Amtsbrandmeister konnte im Zuge der Löscharbeiten eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden, so dass die Polizei nachgefordert wurde. Durch die Feuerwehr wurde die Brandfläche auf ca. 80 qm eingeschätzt.

OranienburgAltkleidercontainer angezündet

Ein Altkleidercontainer in Oranienburg vor dem Arbeitsamt Dr. Heinrich-Byk Straße wurde am Montag (30. April) durch noch unbekannte Täter angezündet. Dieser wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Der Container wurde durch den Brand stark beschädigt. Der Inhalt des Containers verbrannte vollständig bzw. wurde durch den Brand unbrauchbar. Hinweise auf die Brandursache konnten nach den Löscharbeiten nicht festgestellt werden. Gemeldet wurde der Brand am Montag kurz nach Mitternacht. Am 21. März war bereits gegen 23 Uhr der Brand einer Mülltonne an identischer Örtlichkeit festgestellt worden. Dabei wurde der Altkleidercontainer auf Grund der räumlichen Nähe in Mitleidenschaft gezogen.

Hohen Neuendorf – Gartenarbeiten mit Schrecken

Während auf einem Grundstück in der Haubachstraße am vergangenen Samstag Aushubarbeiten durchgeführt wurde, fanden die Bewohner im Boden zwei Pistolen, zwei Magazine sowie eine vermeintliche Landmine. Alle Gegenstände waren stark verrostet. Daraufhin wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst informiert und erschien vor Ort. Das Grundstück wurde durch die bewohnende Familie freiwillig beräumt und die Nachbarn vorsorglich informiert. Es stellte sich heraus, dass es sich bei der Landmine um Beton handelte. Die zwei Pistolen sowie die zwei gefüllten Magazine wurden sichergestellt.

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Von MAZonline

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