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Rathenow: Verdacht auf versuchte Tötung

Mordkommission ermittelt Rathenow: Verdacht auf versuchte Tötung

Die Mordkommission der Polizeidirektion West ermittelt in Rathenow (Havelland) zum Verdacht der versuchten Tötung. In der Nacht zu Sonntag war ein Mann während eines Kartenspiels schwer verletzt worden. Es gab weitere Verletzte. Zu den Hintergründen der Tat hält sich die Polizei aus „Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen“ bedeckt.

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Auch am Montag noch war der mutmaßliche Tatort abgesperrt.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. Die Polizei ist am Sonntag zu einem größeren Einsatz in der Ruppiner Straße 18 von Rathenow ausgerückt. In der Nacht zuvor war in der Rettungsleitstelle ein Einsatz zu einer „hilflosen Person“ dorthin gerufen worden. Die Rettungskräfte hatten um Unterstützung durch die Polizei gebeten.

Wie die Direktion West am Montagnachmittag mitteilte, haben die Ermittlungen bislang folgendes ergeben: Mehrere Männer vietnamesischer Herkunft hatten sich dort in einer Wohnung zum geselligen Kartenspiel getroffen. Nach einiger Zeit kam es zu Streitigkeiten zwischen den Männern, die sich zu einer körperlichen Auseinandersetzung entwickelten. Zwei Männer im Alter von 28 und 36 Jahren dabei wurden leicht verletzt. Schwere Verletzungen trug ein dritter Mann davon, der bislang nicht identifiziert werden konnte.

Die Mordkommission der Polizeidirektion West ermittelt

Die Mordkommission der Polizeidirektion West hat Ermittlungen zum Verdacht der versuchten Tötung aufgenommen. Mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen wollte die Polizei zu den Geschehnissen vorerst keine weiteren Angaben machen.

Auch am Montag noch war der Eingangsbereich des Mehrfamilienhauses in der Ruppiner Straße 18 von der Polizei weiträumig mit rot-weißen Bändern abgesperrt. Mit einbezogen in diese Maßnahme war die Einfahrt zum benachbarten Grundstück Nr. 19. Auf dieser Fläche steht kein Wohnhaus mehr. Im hinteren Bereich sieht man ein Auto mit einer verbeulten Tür. Zur Straße hin ist das Grundstück mit einem neu gebauten Metallzaun und einem Tor abgegrenzt.

Nur im mittleren Geschoss hängen Gardinen an den Fenstern

Das dreigeschossige Mehrfamilienhaus Nr. 18 ist nur teilweise bewohnt. Am Eingang gibt es nur einen Briefkasten. Im Erdgeschoss hängen keine Gardinen an den Fenstern, innen sind Möbel zu erkennen. Auch an den Fenstern im Obergeschoss gibt es keine Gardinen. Nur die Fenster im zweiten Obergeschoss sind mit Gardinen behängt. Die Fenster dort wirken relativ neu, in den anderen beiden Etagen sind sie alt. Das Nachbarhaus Nr. 17 ist unbewohnt.

So gut wie alle Passanten und Nachbarn in diesem Bereich scheinen zu wissen, dass es den ganzen Sonntag lang einen großen Polizeieinsatz im Umfeld des Hauses Ruppiner Straße 18 gegeben hat. Keiner der Gefragten kann aber Genaueres berichten. Niemand hat etwas beobachten können. Dass es eine Gewalttat gegeben hat, scheint für die Menschen im Wohnumfeld klar zu sein. Was konkret passiert ist, kann niemand sagen.

Von Bernd Geske

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