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Polizei Rettungsteam verunglückt bei Karstädt
Lokales Polizei Rettungsteam verunglückt bei Karstädt
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18:51 25.02.2016
Der Rettungswagen ist wahrscheinlich auf der reifglatten Fahrbahn gerutscht. Quelle: Ralf Drefin
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Perleberg

Sie wollten Menschen helfen und gerieten selbst in höchste Gefahr. Auf dem Weg zu einem Brandeinsatz in Perleberg ist in der Nacht zu Donnerstag ein Rettungswagen zwischen Karstädt und Perleberg schwer verunglückt. Beide Sanitäter sind dabei verletzt worden. Der 59-jährige Fahrer schwebt in Lebensgefahr. Er wurde so schwer verletzt, dass er mit einem Hubschrauber in ein Klinikum nach Berlin gebracht werden musste. Der 44-jährige Beifahrer kam mit leichten Verletzungen glimpflicher davon.

Das Fahrzeug war um 0.50 Uhr auf dem Weg zu einem Einsatz in Perleberg. Dort hatte es im Keller eines Plattenbaus in der Friedensstraße 18 gebrannt. Laut Polizeisprecherin Dörte Röhrs war das Feuer an zwei Kinderwagen und Unrat im Keller ausgebrochen. Laut kriminaltechnischer Untersuchung handelt es sich um einen Fall von Brandstiftung. Wegen der starken Rauchenentwicklung wurden neun Mieter, darunter ein Kind, aus dem Haus gebracht. Sie mussten wegen des Verdachts auf Rauchvergiftung im Krankenhaus behandelt werden. Um die Menschen angemessen versorgen zu können, wird bei solch einem „Massenanfall an Verletzten“ möglichst für jede zu behandelnde Person ein Rettungswagen angefordert.

Raureif sorgte für seifigen Untergrund

Nach der Einsatzmeldung setzte sich auch ein Rettungswagen von der Wache Karstädt aus in Bewegung. Auf der Kreisstraße 739 zwischen Premslin und Glövzin, kurz vor der Auffahrt zur B 5, kam der Rettungswagen in einer leichten Rechtskurve von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum. Die Unfallursache ist unklar. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Straße mit Raureif überzogen und daher glatt war, bestätigte die Polizeisprecherin.

Drei Feuerwehren aus den umliegenden Orten eilten zur Unglücksstelle, um die Sanitäter aus dem stark beschädigten Wagen zu befreien. Während der Beifahrer relativ schnell aus dem Fahrzeug geholt werden konnte, dauerte die Rettung des Fahrers mehr als zwei Stunden. Er musste aus dem stark deformierten Teil des Fahrerhauses herausgeschnitten werden. Nach Polizeiangaben erlitt er schwerste Verletzungen. Sein Zustand war zu Redaktionsschluss nach wie vor kritisch. Die Höhe des Schadens am Unfallauto beträgt 150 000 Euro. „Wir sind alle geschockt“, sagte der Chef des Rettungsdienstes im Landkreis Prignitz, René Gläser, der MAZ. Die Ereignisse seien besonders tragisch, wenn man bedenkt, dass die Rettungswagenbesatzung Menschen helfen wollte, die höchstwahrscheinlich aufgrund von Brandstiftung mutwillig in Gefahr gebracht wurden. „Wir hatten ja in der jüngeren Vergangenheit schon öfter Fälle von Brandstiftung in Wohngebäuden.“ Diesmal seien die Folgen besonders schlimm.

Die Wohnungen in dem Perleberger Haus sind bewohnbar, die Schadenshöhe noch nicht bekannt.

Von Andreas König

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