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„Romantiker“ hält Straßenbahn-Verkehr auf

Berlin „Romantiker“ hält Straßenbahn-Verkehr auf

Ein 17-Jähriger will sich in Berlin-Pankow nur „kurz“ von seiner Freundin verabschieden. Das wäre kein Problem, aber das knutschende Paar steht in der Tür einer Straßenbahn und verhindert damit die Weiterfahrt. Als der Fahrer Druck macht, rastet der „Romantiker“ aus.

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Quelle: dpa

Berlin. Ein 17-Jähriger wurde in der Nacht zum Dienstag in Berlin-Pankow aggressiv, weil er sich offenbar nicht lange genug von seiner Freundin verabschieden konnte.

Wie die Polizei mitteilte, wollte der Jugendliche seiner gleichaltrigen Freundin an der Straßenbahn-Haltestelle Stiftsweg/Breite Straße ganz besonders lange Adieu sagen und verhinderte mehrfach das Schließen der Türen. Als der 22-jährige Straßenbahn-Fahrer ihn aufforderte, die Bahn zu verlassen, rastete der „Romantiker“ schlagartig aus.

Laut Zeugenaussagen zog er einen Teleskopschlagstock aus der Tasche, lief damit zur Fahrerkabine, schlug mit dem Stock zweimal gegen die Bahn und bedrohte den Fahrer durch die Scheibe. Seine Freundin versuchte ihn noch abzuhalten, konnte ihn aber nicht aufhalten. Als der Jugendliche bemerkte, dass der Fahrer den Notknopf gedrückt hatte, flüchtete er.

Verkehr eine Stunde unterbrochen

Polizisten stellten ihn wenig später in der Nähe. Auch hier zeigte er seinen ganzen Charme und beleidigte die Beamten. Eine Atemalkoholmessung ergab bei ihm einen Wert von rund 0,9 Promille. Da keine Erziehungsberechtigten erreicht werden konnten, brachten ihn die Polizisten zum Jugendnotdienst.

Gegen ihn wird jetzt wegen Sachbeschädigung, Nötigung, Beleidigung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Der Straßenbahnverkehr musste aufgrund des Vorfalls für rund eine Stunde unterbrochen werden.

Von MAZonline

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