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Polizei Selbstentzündung oder doch Brandstiftung?
Lokales Polizei Selbstentzündung oder doch Brandstiftung?
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00:33 08.03.2018
Wiesenbrand am Sonnabend in Borgsdorf. Wehren aus Birkenwerder, Borgsdorf, Lehnitz und Bergfelde mussten zum Löschen ausrücken. Quelle: Robert Roeske
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Oberhavel

In jüngster Zeit mussten Feuerwehren aus dem Kreis Oberhavel vermehrt ausrücken, um Flächenbrände zu löschen. Schon mehreren sich Stimmen, dass womöglich Feuerteufel am Werk sein könnten. Am Sonnabend stand eine rund 50 Quadratmeter große Grünfläche zwischen Borgsdorf und der Autobahn, Am Mühlenfeld, in Flammen. Bereits einen Tag zuvor hatten dort einige Quadratmeter Grünland gebrannt. Kriminaltechniker untersuchten am Sonnabend die Brandstelle. Bislang, so hieß es am Sonntag, gebe es aber keine konkreten Hinweise darauf, dass die Feuer vorsätzlich gelegt wurden.

Feuer in Nassenheide und bei Neuholland

In Nassenheide brannten am Sonnabendnachmittag rund 4000 Quadratmeter eines Feldes an der Bundesstraße 96, unweit der Q1-Tankstelle. Dort geht die Polizei infolge des trockenen Wetters und Sonnenscheins von einer Selbstentzündung aus. Am Sonntag wurden Feuerwehrleute zum Brand einer etwa 3000 Quadratmeter großen Fläche an der Landesstraße 213 zwischen Neuholland und Freienhagen gerufen. Der Brand dort war schnell unter Kontrolle.

Wieder Brand auf altem Flugplatz

Eine Feuer gab es am Wochenende auch wieder auf dem ehemaligen Flugplatzgelände in Oranienburg, Walter-Bothe-Straße. Dort brannte gegen 16 Uhr eine Fläche von der Größe zweier Fußballfelder. Gegen 18 Uhr hatte Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle.

Bislang keine Anhaltspunkte für Brandstiftung

Wir prüfen natürlich immer, ob bei derartigen Vorkommnissen womöglich von Brandstiftung ausgegangen werden muss“, hieß es am Montag auf Nachfrage aus der Polizeidirektion Nord. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gebe es bei den geschilderten Fällen jedoch keine Anhaltspunkte dafür. Das betrifft auch die Untersuchung, ob Zusammenhänge zwischen den Feuern bestehen.

Trockene Felder und Wälder

Bei der Untersuchung von Brandursache, so die Polizei, müsse zurzeit auch die Wetterlage und ihre Auswirkungen auf die Natur in Betracht gezogen werden. Extrem kalte Nächte und Sonnenschein an den Tagen hätten die für eine große Trockenheit auf den Feldern und in den Wäldern gesorgt. Ein achtlos weggeworfene Zigarettenkippe könne sich da ähnlich schnell entzünden wie in einem heißen trockenen Sommer.

Vorsicht mit offenem Feuer

Überdies würden einige Leute nach Auffassung der Polizei durch die Kälte dazu verleitet, leichtsinnig mit offenem Feuer umzugehen, um es sich etwas wärmer zu machen. Der Brand eines zur Garage umgebauten Schuppens in Leegebruch Ende vergangener Woche sei ein Beispiel dafür.

Von Bert Wittke

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