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Polizei Stimmen zur Bundestagswahl im Westhavelland
Lokales Polizei Stimmen zur Bundestagswahl im Westhavelland
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00:18 27.09.2017
Gute Laune bei der Wahlparty der Linken in Rathenow, die im Wahlkreis 60 deutlich zulegen konnten. Quelle: Bernd Geske
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Rathenow

Unterschiedliche Stimmungslagen herrschten am Sonntagabend bei den Wahlpartys der Parteien im Westhavelland. Gute Laune gab es bei den Linken in ihrer Rathenower Parteizentrale. „Wir freuen uns, dass wir zugelegt haben“, resümiert der Kreisversitzende Hendrik Öchsle. Es habe aber die Hoffnung gegeben, bundesweit die drittstärkste Kraft zu werden. Das sei nicht gelungen. Enttäuschend sei, so Öchsle, dass die AfD ein so hohes Ergebnis erzielt habe.

„Wir sind Wahlsieger geworden“, fasst Andreas Gensicke, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Rathenow, zusammen. Die Stimmung sei diesmal nicht so euphorisch wie vor vier Jahren, als die CDU bundesweit auf 41 Prozent kam. Er finde es bedauerlich, dass nun Alexander Gauland von der AfD im Bundestag reden könne.

Rubach (SPD): „Ein Ergebnis, mit dem man nicht wuchern kann“

„Das ist ein Ergebnis, mit dem man nicht gerade wuchern kann“, kommentiert Hartmut Rubach, Vorsitzender des SPD-Ortsverbandes Rathenow-Westhavelland, das bundesweite Ergebnis seiner Partei. Die Sozialdemokraten hätten in der Legislaturperiode viele Sachen auf den Weg gebracht, aber nun bei der Wahl nicht so davon profitiert, wie man es sich vorgestellt hatte.

Die AfD hat im Landkreis Havelland keine Wahlparty gefeiert. Mit einem guten Ergebnis habe er gerechnet, sagt Kai Berger aus Premnitz, der Kreisvorsitzende. Bereits beim Wahlkampf hätten die Parteivertreter gespürt, dass ihnen mehr Sympathie als früher entgegen gebracht wird. Das sei im Ost- und Westhavelland ähnlich gewesen. Er weist darauf hin, dass die AfD im Wahlkreis 60 auf über 18 Prozent gekommen ist, obwohl mehr als 1000 Wahlplakate der Partei zerstört oder entwendet worden seien. Ihre Wahlparty werde die AfD Havelland in den nächsten Tagen feiern.

Von Bernd Geske

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