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Störer an Garnisonkirche: Anzeige erstattet

Garnisonkirche Störer an Garnisonkirche: Anzeige erstattet

Rund 100 Menschen haben am Wochenende den Festakt zum Baustart der Garnisonkirche gestört. Jetzt müssen die Demonstranten für ihre Taten geradestehen. Einige Gottesdienstbesucher haben Strafanzeige erstattet. Eine Sprecherin spricht von „Krieg“.

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Mit Plakaten brachten die Protestler ihren Unmut Ausdruck.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Störer des Festgottesdienstes zum Baustart des Turms der Garnisonkirche am letzten Oktobersonntag erhalten demnächst womöglich unerfreuliche Post. Einige Mitglieder der Bürgerinitiative Mitteschön und andere Teilnehmer des Gottesdienstes haben Strafanzeigen gegen die Störenfriede der Veranstaltung erstattet. Das erklärte Mitteschön-Sprecherin Barbara Kuster am Dienstag, 31. Oktober.

MAZ-Multimedia-Story zur Garnisonkirche

„Krieg“ aggressiver Demonstranten

Barbara Kuster spricht von einem „Krieg“ aggressiver Demonstranten mit gebrüllten Nazi-Vergleichen gegen Vertreter der Wiederaufbaustiftung und „Hölle, Hölle“-Rufen gegen Altbischof Wolfgang Huber.

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Potsdam, 29. Oktober 2017 – Mit einem Festgottesdienst unter freiem Himmel hat die Stiftung Garnisonkirche den Startschuss für den umstrittenen Wiederaufbau des Turms der Potsdamer Garnisonkirche gegeben. Dabei war viel Prominenz vor Ort. Rund 100 Menschen haben lautstark gegen den Wiederaufbau protestiert.

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Demonstranten hätten am Sonntag Stickbomben geworfen und den Stecker der Mikrofonanlage gezogen. Das Recht auf Religionsausübung sei verletzt worden, so Kuster.

Bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe

Für die Störung der Religionsausübung können in Deutschland bis zu drei Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe verhängt werden. Verboten ist die Störung von Gottesdiensten oder gottesdienstliche Handlungen, zum Beispiel der Freimaurer.

Von MAZonline

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