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Streit bei der Taschengeldausgabe eskaliert

Erstaufnahmestelle Wünsdorf Streit bei der Taschengeldausgabe eskaliert

Ein Flüchtling (17) aus Afghanistan ist am Dienstag in der Erstaufnahmestelle in Wünsdorf (Teltow-Fläming) ausgerastet. Er fühlte sich gegenüber einer Syrerin bei der Taschengeldausgabe benachteiligt. Als sie Sicherheit suchte, verfolgte er sie und schnappte sich noch einen Stein. Am Ende fand er sich in einer Prügelei wieder – und konnte sich kaum beruhigen.

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Quelle: dpa

Wünsdorf-Waldstadt. Ein Streit um die Reihenfolge an der Taschengeldausgabe ist in der Erstaufnahmeeinrichtung in Wünsdorf-Waldstadt (Teltow-Fläming) eskaliert. Der Fall beschäftigte am Dienstag die Polizei.

Ein 17-jähriger afghanischer Staatsbürger fühlte sich gegenüber einer 25-jährigen Syrerin benachteiligt. Er fing an sie zu beschimpfen und riss der Frau ihren Wartezettel aus der Hand. Sie zog sich daraufhin zu ihrem Ehemann in ihr Zimmer zurück. Doch das ließ der Afghane nicht auf sich sitzen, folgte ihr und trat immer wieder gegen die Wohnungstür.

Als der ebenfalls 25-jährige Ehemann, die Wohnungstür öffnete griff ihn der Afghane mit einem faustgroßen Stein an. Sein Opfer wehrte sich – und es kam zu einer Prügelei. Drumherum bildete sich eine größere Traube von Mitbewohnern, die den Angreifer zunächst zurückdrängten, ihn aber nicht beruhigen konnten.

Erst im Verbund mit Wachschutz, Sozialarbeitern und der Polizei konnte die Situation beruhigt werden. Beide Männer mussten wegen ihrer Verletzungen vor Ort ärztlich versorgt werden.

Der afghanische Angreifer wurde nun mit seiner gesamten Familie in ein anderes Objekt verlegt, um eine erneute Eskalation aus dem Weg zu gehen. Die Polizei ermittelt zu einer gefährlichen Körperverletzung.

Von MAZonline

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