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Tatverdacht gegen Todesschützen erhärtet sich

Berlin Tatverdacht gegen Todesschützen erhärtet sich

In der Nacht zum Sonnabend ist vor einem Nachtclub in Berlin ein Mann durch Schüsse getötet worden. Drei weitere Männer wurden schwer verletzt – darunter der mutmaßliche Schütze.

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Polizisten am Samstag vor dem Club in der Ribnitzer Straße, in der in der Nacht ein Mensch erschossen worden war.

Quelle: dpa

Berlin. Bei einer Schießerei vor einer Diskothek in Berlin ist in der Nacht zum Samstag ein 37 Jahre alter Mann so schwer verletzt worden, dass er wenig später im Krankenhaus verstarb. Es wurden zudem drei weitere Männer schwer verletzt, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Den Schüssen gegen 2.15 Uhr soll laut bisheriger Ermittlungen ein Streit zwischen mehreren Personen im unmittelbaren Umfeld des Nachtclubs im Stadtteil Neu-Hohenschönhausen vorausgegangen sein. Plötzlich zog einer der Streithähne eine Waffe und feuerte um sich. Zum Tatzeitpunkt sollen sich bis zu 60 Menschen in dem Club aufgehalten haben.

Unter den Schwerverletzten, die im Krankenhaus behandelt wurden, befand sich der mutmaßliche Schütze. Der 33-Jährige hat eine Gesichtsfraktur erlitten. Er wurde vorläufig festgenommen. Noch am Wochenende ist gegen den Mann Haftbefehl beantragt worden. Das bestätigte eine Polizeisprecherin am Sonntag.

Treffpunkt von Russen und Albanern

„Wir haben noch keine Kenntnisse über den Hintergrund der Beteiligten“, sagte ein Polizeisprecher. Der Club in der Ribnitzer Straße gilt im Viertel als Treffpunkt von Russen und Albanern. Es soll dort wiederholt zu Streitigkeiten gekommen sein.

Kriminaltechniker am Samstagmorgen bei der Spurensicherung

Kriminaltechniker am Samstagmorgen bei der Spurensicherung.

Quelle: dpa

Eine Waffe und Patronenhülsen gefunden

Am Samstagmorgen war die Straße vor dem Club zur Spurensicherung abgesperrt. Rund ein Dutzend Polizisten waren vor Ort. Kriminaltechniker hoben geparkte Autos an - unter einem Wagen wurde die Waffe gefunden, und es konnten Patronenhülsen sichergestellt werden. Nach Polizeiangaben war zunächst unklar, ob mehr als eine Schusswaffe verwendet wurde.

Die 5. Mordkommission beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

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Von MAZonline, Björn Grasse

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