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Taxifahrer zeigt Mittelfinger – Dealer gefasst

Zufallsentdeckung in Berlin Taxifahrer zeigt Mittelfinger – Dealer gefasst

Dumm gelaufen für zwei Drogendealer aus Berlin: Sie wägten sich in Sicherheit als sie mit einem Rucksack voller Cannabis in ein Taxi stiegen. Doch der Taxifahrer fuhr rabiat, viel zu schnell und streckte dann auch noch seinen Mittelfinger aus, als Polizeibeamte auf seiner Höhe waren.

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Quelle: dpa

Berlin. Ein Berliner Taxifahrer hat in Mitte Zivilpolizisten auf sich aufmerksam gemacht. Er fuhr auffällig schlecht und zeigte den Beamten seinen Mittelfinger. Genau dem sei es jedoch „zu verdanken, dass Polizisten in der vergangenen Nacht einen mutmaßlichen Drogenhändler festnehmen und diverse Betäubungsmittel beschlagnahmen konnten“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Gegen 23.20 Uhr am Ostermontag fiel den Zivilpolizisten in der Köpenicker Straße das später kontrollierte Taxi auf. Zu schnell, zu gefährlich für andere Verkehrsteilnehmer. Als sich die Zivilstreife an einer Kreuzung neben den Wagen stellte und dem Fahrer die Anhaltekelle zeigten, reagierte der 47-jährige Taxifahrer erst gar nicht. Die Beamten hupten – und da ragte schon der Mittelfinger des Fahrers empor.

Mann will Rucksack unterm Taxi verstecken

Bei der Überprüfung wurde der Taxifahrer dann beinahe zur Nebensache. Denn aus dem Auto roch es intensiv nach Cannabis. Die beiden Fahrgäste im Alter von 20 und 22 Jahren wurden nun – genauso wie der 47 Jahre alte Taxifahrer – überprüft. Der 22-Jährige gab zwei Tüten mit Gras heraus und versuchte anschließend am Taxi unbemerkt einen Rucksack aus dem Kofferraum zu holen und ihn unter dem Wagen zu verstecken. Doch er blieb nicht unentdeckt. Als ihm das bewusst wurde, rannte er los. Bei seinem 20-Jährigen Bekannten klickten indes sofort die Handschellen – nicht ohne Gegenwehr, denn er trat um sich.

Klar war kurze Zeit später auch warum: In dem Rucksack lagen 125 Tüten mit Cannabis und Bargeld. Dem 22-Jährigen gelang die Flucht. Die Kripo ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des Handels mit Drogen, Widerstand und Beleidigung.

Von MAZonline

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