Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Polizei Übersehener Stau führte auf A10 zu Kollisionen
Lokales Polizei Übersehener Stau führte auf A10 zu Kollisionen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:57 16.02.2018
Eine Mehrfachkollision sorgte am Donnerstag für mehrere, teils schwer Verletzte, kilometerlangen Stau und eine zwischenzeitliche Vollsperrung der A10 durch die Polizei auf dem nördlichen Berliner Ring (Symbolbild). Quelle: Julian Stähle
Anzeige
A10/Mühlenbeck

Wie bereits am Donnerstag berichtet, kam es am Vormittag des 15. Februar auf der A10 im Bereich des nördlichen Berliner Rings zwischen dem Autobahndreieck Pankow und der Anschlussstelle Mühlenbeck in Fahrtrichtung Hamburg zu einem schweren Autounfall mit mehreren schwer verletzten Personen. In Folge staute der Verkehr auf der Teilstrecke über mehrere Stunden hinweg und kam zeitweise völlig zum Erliegen.

Inzwischen gibt es genauere Informationen zum Unfallhergang. Die Rekonstruktion am Unfalltag war schwierig, da mehrere der beteiligten Autofahrer aufgrund ihrer schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden mussten.

Auslöser: Nicht erkannte Stauerscheinung

Was war geschehen? Ein 65-jähriger Audi-Fahrer hatte offenbar die sich aufgrund eines vorangegangenen Verkehrsunfalls bildende Stauerscheinung zu spät bemerkt und war nach rechts auf den Seitenstreifen ausgewichen, um ein Auffahren zu verhindern. Weil offenbar die Geschwindigkeit seines Fahrzeugs so hoch war, musste er anschließend nach links ausweichen und fuhr auf das Heck eines Opel auf, der von einem 35-Jährigen geführt wurde. Ebenfalls traf der Audi den Heckbereich einer stehenden Sattelzugmaschine und in weiterer Folge einen auf dem linken Fahrstreifen stehenden Kia. Der Kia des 59-jährigen Fahrers wurde dadurch gegen die Mittelschutzplanke geschoben.

Zwei schwer-, ein leichtverletzter Autofahrer

Der Unfallverursacher und der Fahrer des Kia wurden durch die Kollisionen schwer, der Opel-Fahrer leicht verletzt. Der Fahrer der Sattelzugmaschine blieb hingegen unverletzt. Die drei Verletzten wurden zur ärztlichen Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Sattelzugmaschine blieb trotz der Kollision fahrbereit, während die anderen drei in den Unfall verwickelten Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten. Der Audi sowie der Kia wurden zum Eigentumsschutz sichergestellt.

Für etwa zwei Stunden wurde die Richtungsfahrbahn Hamburg gesperrt. Währenddessen kam es zu erheblichen Rückstauerscheinungen.

Weiterer Unfall beim Ausweichen von Trümmerteilen

In Zusammenhang mit dem Rückstau kam es zu einem weiteren Verkehrsunfall, bei dem ein Mazda, der umherliegenden Trümmerteilen auswich, gegen eine Schutzplanke fuhr. An dem Pkw entstand ein leichter Sachschaden, der Mazda blieb jedoch fahrbereit.

Insgesamt entstand durch die Unfallserie ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 45.000 Euro.

So berichtete die MAZ bereits am Unfalltag

Zwei Schwerverletzte und langer Stau auf der A10

Von MAZonline

Ein 79-Jähriger ist am Donnerstagmorgen tot an einer nicht mehr benutzten Bushaltestelle an der L74 in Wünsdorf aufgefunden worden. Es handelte sich vermutlich um einen Anwohner.

21.02.2018

Am frühen Freitagmorgen kam es in der Konrad-Wolf-Allee zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus. Die Feuerwehr rückte an und löschte das Feuer. Eine Mieterin des Hauses musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

21.02.2018
Potsdam Polizeimeldung aus Potsdam - Unvermittelte Ohrfeige im Bus

Am späten Donnerstagabend bekam ein junger Mann im Bus kräftig was auf die Ohren. Er wehrte sich, dann griffen andere Fahrgäste ein.

16.02.2018
Anzeige