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Polizei Lebenslänglich: Verteidigung legt Revision ein
Lokales Polizei Lebenslänglich: Verteidigung legt Revision ein
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07:09 28.02.2018
Jan G. am Tag des Prozessauftaktes am 17. Oktober 2017: In Müllrose hatte er seine Großmutter ermordet und auf der Flucht zwei Polizisten überfahren, die dabei ums Leben gekommen sind. Quelle: Olaf Wagner
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Frankfurt (Oder)

Nach der Verurteilung eines 25-Jährigen zu lebenslanger Haft wegen der Ermordung seiner Großmutter und zweier Polizisten hat die Verteidigung Revision eingelegt. Dies teilte das Landgericht in Frankfurt (Oder) am Mittwoch mit. Die Kammer hatte am 2. Februar auch die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Über das Urteil muss jetzt der Bundesgerichtshof befinden.

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An dieser Stelle an der B87 zwischen Oegeln und Beeskow (Oder-Spree) wurden bei der Flucht von einem Tatort zwei Polizisten überfahren und getötet.

Eine Begründung der Revision können die Anwälte binnen eines Monats einreichen. Im Prozess hatte die Verteidigung argumentiert, die beiden Polizisten seien auf der Flucht nicht vorsätzlich getötet worden. Auch der Drogeneinfluss wurde anders bewertet. Die Anwälte hatten deshalb zwölf Jahre Haft gefordert. Dagegen hatte die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe gefordert.

Der Fall hatte bundesweit Bestürzung ausgelöst. Laut Urteil hatte der 25-Jährige zunächst seine Großmutter an ihrem 79. Geburtstag im gemeinsamen Wohnhaus in Müllrose (Oder-Spree) nach massiven Schlägen erstochen. Auf der anschließenden Flucht vor der Polizei überfuhr er dann zwei Beamte an einer Bundesstraße bei Beeskow mit überhöhter Geschwindigkeit. Die Polizisten waren sofort tot.

Chronologie: Was vor dem Dreifachmord geschah

Wie steigerte sich der psychisch kranke Jan G. in einen Wahn, der drei Menschen das Leben kostet? Was ist in den Wochen und Monaten vor den Morden an seiner Großmutter und zwei Polizisten passiert? Eine erschreckende Chronologie.

Von MAZonline/dpa

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