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Polizei Groß wie 100 Fußballfelder: Waldbrand in Annaburger Heide
Lokales Polizei Groß wie 100 Fußballfelder: Waldbrand in Annaburger Heide
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11:59 11.08.2018
Symbolbild. Seit gestern kämpfen die Einsatzkräfte der Feuerwehr gegen einen Waldbrand in der Annaburger Heide. Quelle: dpa
Annaburger Heide

Rund 70 Hektar Wald stehen seit gestern in der Annaburger Heide in Flammen. Ein Großaufgebot der Feuerwehr kämpft gegen das Feuer und konnte einen Großteil des Brandes inzwischen auch unter Kontrolle bringen. Dennoch besteht weiterhin die Gefahr, dass Windböen die noch immer vorhandenen Glutnester neu entfachen können.

Seit Freitagabend kämpfen die Einsatzkräfte der Feuerwehr gegen die Flammen an, deren Umfang sich am Sonnabendmorgen als größer als zunächst eingeschätzt herausstellte. War zunächst von einem Waldbrand von etwa 50 Hektar die Rede, musste diese Einschätzung dann nach oben korrigiert werden. Rund 70 Hektar Waldfläche sind von den Flammen betroffen – das entspricht etwa 100 Fußballfeldern.

Die große Gefahr ist noch nicht gebannt

Rund 160 Feuerwehrmänner aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg sind seitdem nonstop im Einsatz gegen die Flammen, die zwar inzwischen weitestgehend unter Kontrolle gebracht werden konnten, kleine Glutnester dennoch die Gefahr mit sich bringen, durch angekündigte Windböen erneut entfacht zu werden. Während der Löscharbeiten hatten die Einsatzkräfte immer wieder mit dem Wind zu kämpfen, sodass sich der Brand von Sachsen-Anhalt immer mehr in Richtung Brandenburg ausbreitete. Und damit nicht genug: Der Brand wütet darüber hinaus auch auf einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr. Auf diesem kommt es als Folge immer wieder zu Explosionen, da es sich bei dem Gebiet um ein munitionsbelastetes Areal handelt. Für die Feuerwehr ist das Löschen in dieser Zone daher nicht möglich. Folglich werden Löschhubschrauber der Bundeswehr eingesetzt.

Geruchsbelästigungen im Landkreis Elbe-Elster

Während die Einsatzkräfte noch voll und ganz damit beschäftigt sind, das Feuer vollends unter Kontrolle zu bekommen, werden die Anwohner im Landkreis Elbe-Elster im Bereich Herzberg, Schlieben, Kremitzaue sowie Schönewalde dazu aufgefordert, aufgrund der Geruchsbelästigungen die Fenster und Türen ihrer Wohnungen geschlossen zu halten und darüber hinaus Klimageräte abzuschalten.

 

Von MAZ-Online

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