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Potsdam-Mittelmark 10 000 Euro für junge Feuerwehrleute
Lokales Potsdam-Mittelmark 10 000 Euro für junge Feuerwehrleute
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02:15 24.02.2017
In den Jugendwehren der Kommune wird schon fleißig geübt. Hier trainieren junge Leute im Ortsteil Langerwisch die Brandbekämpfung. Quelle: Dieter Herrmann
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Michendorf

Die Gemeinde Michendorf wird zur Unterstützung und langfristigen Sicherung der Nachwuchsarbeit der Freiwilligen Feuerwehren zusätzlich 10 000 Euro jährlich zur Verfügung stellen. Das Geld soll zweckgebunden den jüngsten Feuerwehrleuten in den Kinder- und Jugendabteilungen zugute kommen. So haben es jüngst die Gemeindevertreter beschlossen.

Voraussetzungen für finanzielle Hilfen etwa in Form von Gutscheinen, Kleidung oder als Zuschuss für die Fahrerlaubnis ab dem 18. Lebensjahr ist die regelmäßige Teilnahme an den Ausbildungen. Über die Jugendwarte in Abstimmung mit den Ortswehrführern sind Nachweise über die Teilnahme an den Ausbildungen zu führen, heißt es im Beschluss-Text. Die jungen Brandbekämpfer, die eine Unterstützung bekommen sollen, müssen zudem mindestens ein Jahr den Kinder- und Jugendabteilungen der Feuerwehren angehören.

Mit der zusätzlichen finanziellen Unterstützung für junge Feuerwehrleute will die Kommune etwas gegen den Nachwuchsmangel und den Mitgliederschwund in den Freiwilligen Feuerwehren unternehmen. „Die Entwicklung der Einsatzabteilungen der Wehren zeigt, dass immer weniger Mitglieder für den aktiven Dienst zur Verfügung stehen, der Altersdurchschnitt der aktiven Mitglieder immer höher wird und die Tageseinsatzbereitschaft rückläufig ist“, heißt es in der Begründung des Beschlusses. „Es geht darum, die Kinder- und Jugendarbeit zu beleben. Wenn wir dort nichts tun, werden uns eines Tages die Wehren um die Ohren fliegen“, sagte Gerd Sommerlatte (FBL-UWG), dessen Fraktion den Antrag einbrachte. Ursprünglich war geplant, dass die Gemeinde für Mitglieder der Jugendwehren ab dem 18. Lebensjahr ein personalisiertes Sparbuch einrichtet. Geführt werden sollte es bis zum 18. Geburtstag, die Kommune sollte in der Zeit monatlich jeweils zehn Euro auf die Sparbücher einzahlen. Das angesparte Geld sollte mit 18 Jahren dann ausgezahlt werden und der Finanzierung der Fahrerlaubnis dienen. Diesem Plan standen rechtliche Hindernisse im Weg. „Die Kommune kann nicht so einfach für junge Leute treuhänderisch ein Sparbuch anlegen. Da gibt es viele juristische Dinge zu beachten. Die Hürden dafür sind derart hoch, dass man in den Ausschüssen von dieser Idee abgekommen ist“, sagte Bürgermeister Reinhard Mirbach (CDU).

Von Jens Steglich

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