Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark 10.Kunsttour lockte viele Besucher an
Lokales Potsdam-Mittelmark 10.Kunsttour lockte viele Besucher an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:08 04.09.2016
Für die Installation aus Folien von Studenten aus Berlin bot der Garten von „Elisabeth am See“ das vollendete Umfeld. Quelle: Edith Mende
Anzeige
Caputh

Man konnte am Samstag den Eindruck bekommen, die Hälfte aller Berliner ist in Caputh am Schwielowsee unterwegs. Unübersehbar nicht nur die Autos mit B-Kennzeichen. Auch an den unterschiedlichen Ausstellungsorten der inzwischen zehnten Kunsttour viele Hauptstädter. Es sei hier das perfekte Zusammenspiel der wunderbaren, wasserreichen Landschaft mit der Kunst, fasst es eine Berlinerin zusammen, die bereits zum vierten Male die Caputher Kunsttour besuchte. Gerade hatte sie im Heimathaus die Bilder von Thomas Kahlau angesehen. „Ich bin eigentlich nicht mit dem Vorsatz hergekommen, ein Kunstwerk zu kaufen“, verriet die Dame. „Aber eines seiner Bilder hat mich auf Anhieb so angesprochen, dass ich es mir reservieren ließ.“

Im Gemeindezentrum der evangelischen Kirche zeigt jeder an der Kunsttour beteiligte Künstler eines seiner Werke. Ein Faltblatt mit Ortsplan leitet die Besucher dann zu den zwölf Ausstellungs-Lokalitäten. Christina Faix, die Projektleiterin, beantwortet zig Fragen, ist erste Anlaufstelle für Meinungen.

Das Caputher Ehepaar Krug verschaffte sich am Samstagnachmittag einen Überblick über das Angebot 2016. „Wir laden jedes Jahr an einem der Kunsttour-Wochenenden Freunde ein, mit denen wir anschauen, was uns interessiert“, erläuterte Michael Krug. Als nächste Station hatten sie die Remise nahe der Fähre ins Auge gefasst, wo Malerei, Holz- und Schmiedearbeiten zu sehen waren. Ganz in der Nähe könne man auch die Bleistiftzeichnungen von Ralf Wilhelm Schmidt sehen, so der Hinweis ihrer Freunde.

Im Hof des Heimathauses unter dem alten Nussbaum war kaum noch ein freier Platz zu finden. Die Frauen des Heimatvereins servierten Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. In verglasten Schaukästen am Zaun farbenfrohe Malerei, weitere Bilder im Ausstellungsraum: Landschaften und Stillleben. Marlis Walther vom Heimatverein freut sich, dass die Bilder des Caputher Künstlers Thomas Kahlau so gut ankommen. Beinahe jede dritte Arbeit ist bereits mit einem roten Punkt markiert, hat also einen Kaufinteressenten gefunden. Dass Thomas Kahlau wegen einer Behinderung mit dem Mund malt, registrieren viele Besucher erst, wenn sie die Vita lesen, beobachtete Marlis Walther. „Die Leute sehen nur die Bilder.“ Caputher und Berliner seien das Gros der Besucher, seltsamerweise aber fehlen Potsdamer, stellte sie fest.

Holzskulpturen von Hans-Ulrich Kittelmann sowie geschmiedete Objekte für den Garten von Kiki Sting beleben die Rasenfläche hinter der Remise. Dahinter reger Bootsverkehr, denn hier beginnt das Caputher Gemünde. Schöner kann man Kunst kaum präsentieren. In einem der oberen Räume der Remise zeigt Oda Schielicke verschiedene Malerei und Grafik. Christine und Olaf Schwandt aus Celle blättern interessiert in ihren Grafiken. Das Paar aus Celle kennt die Künstlerin, war sogar in ihrem Atelier, als sie noch in Caputh lebte. Und auch zur Kunsttour kommen die Niedersachsen bereits das dritte Mal. Wie erfährt man davon in Celle? „Wir haben Verwandte hier“, so die Erklärung.

Von Edith Mende

Ein „Laufbus“ könnte Stahnsdorfer Grundschüler sicher in ihre Schule bringen. Die Kinder würden zu speziell gekennzeichneten „Haltestellen“ in der Nähe ihres Wohnortes kommen oder von den Eltern gebracht und dort von anderen Eltern übernommen werden, die die Schüler auf einem festgelegten Fußweg in die Schule begleiten.

04.09.2016

Die Stahnsdorfer Kunstmeile zog am Wochenende zahlreiche Schaulustige, Kunstfreunde und Feinschmecker an. So konnten die Gäste durch einen märchenhaften Wanderstockwald spazieren oder farbenfrohe Malereien bewundern. Von Ruhe rund um die alte Dorfkirche zur Kunstschau also keine Spur.

04.09.2016

In Werders neuem Stadtteil Havelauen errichten Investoren weitere Wohnungen an der neuen Uferpromenade. Der erste Komplex ist bereits komplett verkauft. Im nächsten Jahr soll nun ein Regionalmarkt öffnen, doch der Betreiber steht noch nicht fest.

04.09.2016
Anzeige