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Großer Andrang bei der 12. Kneipennacht

Werder Großer Andrang bei der 12. Kneipennacht

In Werder ist am Samstagabend das zwölfte Kneipenfest mit einer guten Mischung aus Oldies, Blues, Folk und Rock über die Bühne gegangen. Insgesamt acht Lokale haben sich an der Partynacht beteiligt und konnten sich über großen Andrang freuen. Der Veranstalter legte großen Wert darauf, Bands aus der Region ein Podium zu bieten.

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„Larkin“ bei ihrem Auftritt im Scala Kulturpalast bei der Kneipennacht.

Quelle: Luise Fröhlich

Werder. Er durfte an diesem Abend nicht fehlen – Bob Dylan. Der 75-jährige Amerikaner bekam in der vergangenen Woche den Literatur-Nobelpreis. Anlass genug für Sänger Jürgen Gehrhardt und dessen Band, Dylans Songtradition bei der Kneipennacht in Werder aufleben zu lassen. „Like a Rolling Stone“ hallte durch das bis auf den letzten Platz gefüllte Restaurant „Bürgerstuben“ auf der Insel und verlieh dem Abend einen Hauch großer Musikgeschichte.

Zum zwölften Mal hieß es am Samstagabend Bühne frei für das Kneipenfest in Werder. Der Veranstalter „Event Marketing“ aus Schönfeld in Sachsen setze den Fokus auf Bands und Künstler aus Werder und Umgebung. Die Lokalmatadoren „Blacksmith“ aus der Blütenstadt etwa rockten das Colonial Café und die Band „Tor 11“ aus Premnitz, die vielen Werderanern bereits bekannt ist, trat mit Deutschrock und Partybeats in der Alten Weberei auf.

Premiere für den Scala Kulturpalast bei der Kneipennacht

In dem kleinen Lokal „Bürgerstuben“ war schon kurz nach Beginn kein Platz mehr frei. Die sechsköpfige „TB Session Band“ aus dem Fläming mit Sänger Jürgen Gehrhardt, dessen Stimme stark an Joe Cocker erinnert, konnte daher von einer Wohnzimmeratmosphäre profitieren. Bei Bier und Wein genossen die Werderaner Blues- und Rock-Evergreens von den Rolling Stones bis hin zu Eric Clapton.

Zum ersten Mal dabei war der Scala Kulturpalast in der Eisenbahnstraße. Auch dort war der Andrang groß. Das Foyer des Kinos platzte aus allen Nähten und das Team um den Betreiber Gösta Oelstrom kam mit dem Bierzapfen kaum hinterher. „Wir bereuen es ein bisschen, nicht doch den großen Saal genommen zu haben“, sagte Oelstrom. Die vom Veranstalter als Geheimtipp der Folkrockszene angekündigte Band „Larkin“ aus Berlin tauchte das Kino in eine irische Pub-Atmosphäre und brachte auch den letzten dazu, wenigstens mit dem Fuß zu wippen. Zu den eingängigen Songs erzählte Frontmann Attila Radna Geschichten aus dem Pub und animierte sein Publikum mit Klatsch- und Trinkliedern. Für die, die danach etwas Entspannung brauchten, ließ Oelstrom im Kinosaal einen Film laufen.

Sander van Flint im Café Jacob

Auch das Café Jacob in der Torstraße war gut besucht. Inhaberin Stefanie Schulze hatte sich die Band „Sander van Flint“ gewünscht, die schon im Frühjahr zur Kneipennacht bei ihr zu Gast war. Das Berliner Duo aus Sander und Evelyn spielte Folkrock und Pop aus aller Welt, darunter zum Beispiel auch Aktuelleres wie „Rolling in the Deep“ von Adele.

Die gute Mischung setzte sich fort. Oldie-Liebhaber kamen bei „Papa Joe“ aus Finsterwalde in der Kneipe Treffpunkt 140’er auf ihre Kosten. Für geballte Stimmpower sorgte die „Leo Cober Band“ im Gasthaus Zum Scharfrichter und im Glindower Gasthaus Deutsches Haus traten die Potsdamer „Big Beat Boys“ mit Oldies von ZZ Top, den Beatles und Jimi Hendrix auf.

Von Luise Fröhlich

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