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200 Meter hohes Windrad droht

Stahnsdorf – Sputendorf 200 Meter hohes Windrad droht

Die Sputendorfer sind gewarnt: Mit Mühe konnte der Ortsteil von Stahnsdorf im vergangenen Jahr den Bau von 200 Meter hohen Windrädern auf der eigenen Gemarkung verhindern. Doch jetzt spielen die Nachbarn aus Großbeeren nicht mit. Sie wollen ein 200-Meter-Windrad direkt an der Sputendorfer Grenze zulassen.

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Sputendorf wehrt sich gegen 200 Meter hohe Windräder.

Quelle: dpa

Sputendorf. In der Bürgerversammlung, die am Donnerstag um 19 Uhr in Sputendorf stattfindet, soll es um die Errichtung von Windkraftanlagen vor dem Stahnsdorfer Ortsteil gehen. Darüber informierte Ortsvorsteher Rolf-Denis Kupsch. „Es ist bekannt, dass es uns gemeinsam mit den Gemeindevertretern und der Stahnsdorfer Verwaltung gelungen ist, dass die 200 Meter hohen Windriesen in unserer Gemeinde nicht mehr diskutiert werden“, so Kupsch. Nun wolle aber die Gemeinde Großbeeren „entgegen unserem Willen“ eine solche Anlage kurz vor dem Stahnsdorfer Gemeindegebiet errichten.

Ursprünglich waren auch bei Sputendorf Windräder mit einer Höhe von 200 Metern geplant. Dagegen stemmte sich aber Politik und Verwaltung in Stahnsdorf. „Um dem wilden Höhenwuchs zumindest in unserem Gemeindegebiet zu steuern, blieb uns als einziges Instrument ein eigener Bebauungsplan“, erinnert Kupsch an das Jahr 2016. Inzwischen ist dieser Bebauungsplan, der die Höhe der geplanten Windräder begrenzt, auch höchstrichterlich bestätigt worden.

Über die Inhalte des Bebauungsplans wird am Donnerstagabend nun noch einmal informiert. Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers (BfB) und Rechtsanwalt Ronald Radtke stehen Rede und Antwort. Außerdem ist der beauftragte Planer zur Bürgerversammlung eingeladen.

Das Treffen im Bürgerhaus soll auch das geplante Dorffest thematisieren. Zentral gehe es um die Frage, wer sich an der Vorbereitung des Festes beteiligt. „Davon hängt ab, in welchem Umfang gefeiert werden kann“, so Kupsch. Es wird auch um die Frage gehen, ob gemeinsam mit dem benachbarten Schenkenhorst gefeiert werden soll.

Tipp: Donnerstag, 4. Januar, um 19 Uhr im Bürgerhaus Sputendorf.

Von Jürgen Stich

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