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21 „Dreikantfeilen“ in Brück-Trebitz am Start

Dumperrennen zum 12. Mal 21 „Dreikantfeilen“ in Brück-Trebitz am Start

Viele Enthusiasten aus Norwegen waren am Wochenende beim Dumperrennen in Brück-Trebitz dabei. Zwei Tage lang ging es dort beim Geschicklichkeits-Wettfahren heiß her. Am Steuer der „Dreikantfeilen“ gingen auch vier Frauen auf den Kurs.

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Ines Scholz ging souverän mit dem Dumper auf den Parcours

Quelle: Andreas Koska

Brück. 20 Wikinger von der Insel Smöla waren am Wochenende in Brück. Die Norweger haben am Dumperrennen teilgenommen. Die Enthusiasten gehören dort dem „Smöla Dumper og Veteran Traktorklubb“ an, den Sven Nicolai mitbegründet hat. Der Sohn des ehemaligen Vorsitzenden des Trebitzer Dumpervereins „Planebogen“ ist nach Norwegen ausgewandert. Die Passion für die sogenannte Dreikantfeile hat ihn aber auch in seiner neuen Heimat nicht losgelassen. „Ich bin seit zehn Jahren immer wieder in Brück“, erzählt Ingolf Lie. Der 48-jährige Norweger hatte sich wie die gesamte Mannschaft in Wikingerkluft gekleidet. 13 Skandinavier haben sich dann an dem Geschicklichkeits- und Geschwindigkeitswettbewerb beteiligt. Damit stellten sie fast die Hälfte der Teilnehmer der Männerkonkurrenz.

Dumperfahren nicht nur Männerdomäne

Dort mussten sie sich gegen weitere Teilnehmer aus Trebitz, Gömnigk, Baitz, der Stadt Brück sowie Hennickendorf und Philadelphia behaupten. Wobei Theo Otto aus Brück gleich mit zwei Fahrzeugen am Start war. Dass das Dumperfahren keine Männerdomäne ist, zeigten die vier startenden Damen. Ines Scholz wagte sich als erste auf den Parcours, den die Bad Belziger Politesse bravourös meisterte. Wassergraben – kein Problem; Hahnereiten – souverän; Slalom – fehlerfrei.

Als Wikinger kamen die Norweger zum Dumperrennen nach Brück-Trebitz

Als Wikinger kamen die Norweger zum Dumperrennen nach Brück-Trebitz.

Quelle: Andreas Koska

Sogar fünf Kinder im Alter von neun bis zu 14 Jahren setzten sich hinter den Lenker. Gerade beim Nachwuchs engagiert sich der Verein „Planebogen“ sehr. Die Gelegenheit ließen sich die Kleinen nicht entgehen: Die einen kletterten in die Kipper, die anderen durften – angeleitet von Vereinschef Jens Hübner – Gas geben und lenken. Insgesamt waren 21 Dreikantfeilen zu dem 12.Dumpertreffen auf die Rennstrecke in Trebitz gekommen. 17 hatten sich zuvor in den traditionellem Umzug eingereiht. Mit bis zu 18 Kilometer je Stunde ging es durch das Rund.

Viertaktdieselmotor mit 8,5 Pferdestärken

In Deutschland gibt es zehn Dumpervereine, die alle auch eine Meisterschaft austragen. Das kleine Baufahrzeug auf drei Rädern heißt offiziell „Picco 1“ und stammt aus dem VEB Eisenwerk Mölkau. Auf Grund der Konstruktion kann sich der Dumper wie ein Karussell im Kreis drehen. Meist haben diese Fahrzeuge einen Radstand von 190 Zentimetern und werden durch einen Viertaktdieselmotor angetrieben. Trotz der nur 8,5 PS kann damit eine Nutzlast von bis zu 950 Kilogramm bewegt werden. Nicht von ungefähr schwören Jens Hübner und Mitstreiter bis heute auf den Kipper. Gesprächsstoff ist obendrein garantiert. „Es war wieder einmal toll, reichlich Besuch aus nah und fern , spannende und lustige Rennen, da konnten uns auch die Schauer nichts anhaben“, gab sich der Vereinschef am Ende der zweitägigen Veranstaltung durchaus zufrieden.

Von Andreas Koska

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