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Potsdam-Mittelmark Kleine Hexe spukt durch den Bannwald
Lokales Potsdam-Mittelmark Kleine Hexe spukt durch den Bannwald
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20:03 09.11.2016
Die „Bannwald-Hexe“, so wie sie die Schüler der Kleinmachnower Steinweg-Schule in ihrem Malwettbewerb zu den Märchentagen sehen. Quelle: Veranstalter
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Kleinmachnow

Henriette Spinnebein hat sich den Bannwald als neues Zuhause ausgesucht. Die kleine Hexe fliegt neugierig auf ihrem Zauberbesen herum, ist hilfsbereit und manchmal auch übermütig. In der Bearbeitung der Geschichten der Kleinmachnower Autorin Frauke Gohlke durch den Kunstkreis der Steinweg-Schule sollen Kinder sich auch selbst wiedererkennen.

Mit der Aufführung der „Bannwald-Hexe“ am Samstag und Sonntag jeweils um 16 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Kleinmachnow, Adolf-Grimme-Ring 10, eröffnet der Kunstkreis die 26. Kleinmachnower Märchentage, die vom Berlin-Brandenburgischen Märchenkreis veranstaltet und von der Gemeinde finanziert werden. Bis zum 20. November werden in mehreren öffentlichen sowie in vielen internen Veranstaltungen in Kitas und Schulen acht Erzähler „Märchen von Hexen und Zauberern aus aller Welt“ vortragen. Zum Auftakt am Wochenende hat der Chor des Kunstkreises zur Aufführung passende Lieder und Tänze einstudiert. Zuvor haben die Steinwegschüler in einem Malwettbewerb ihre Visionen von der „Bannwald-Hexe“ gemalt. Einige Bilder werden Teil der Bühnendekoration, andere in einer Ausstellung zu sehen sein. Seit zehn Jahren bringt der Kunstkreis jeweils zur Eröffnung der Märchentage ein aktuelles Märchen auf die Bühne. Höhepunkt auch in diesem Jahr ist der Erzählabend für Erwachsene am Freitag, dem 18. November, um 19.30 Uhr im Bürgersaal.

„Die Märchen sind der Schlüssel zur Seele. Sie enthalten viele Lebensweisheiten“, sagt Märchenerzählerin Marie Gloede aus Potsdam,die seit 15 Jahren dabei ist und die Koordination der Veranstaltungen von Ursula Pitschke übernommen hat, als sich die jetzt 87-Jährige ein wenig zurücknahm. Die frühere Leiterin des Kulturhauses Kammerspiele hatte als Rentnerin zu den Märchen gefunden und die Märchentage aufgebaut. Von einst 50 Zuhörern in einem kleinen Raum im Rathaus ist die Besucherzahl in den Jahren enorm angestiegen, so dass die Veranstaltungen in den Bürgersaal verlegt werden mussten.

„Märchen waren einst eigentlich nicht für Kinder erdacht“, sagt Gloede. In einer Zeit, in der noch nicht jeder lesen und schreiben konnte, versuchten die Menschen sich ungewöhnliche Dinge mit phantasievollen Geschichten zu erklären. In der gegenwärtigen Technik-Zeit sollen Märchen die Phantasie der Kinder fördern und ihnen gesellschaftliche Werte vermitteln.

Von Heinz Helwig

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