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Hunderte Einwände gegen Windräder

Geplante Windanlagen bei Fichtenwalde Hunderte Einwände gegen Windräder

Mitstreiter der Bürgerinitiative „Waldkleeblatt“ haben am Mittwoch vor dem Beelitzer Tiedemannsaal gegen geplante Windräder in einem Wald bei Fichtenwalde protestiert. Eine Windradfirma möchte gleich sieben der Anlagen aufstellen. Doch da spielen die Bürger nicht mit, denn sie haben mehr als 400 Argumente dagegen.

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Bevor die Anhörung begann, protestierten Mitstreiter der Bürgerinitiative „Waldkleeblatt“ vor dem Beelitzer Tiedemannsaal gegen die geplanten Windräder.

Quelle: Privat

Beelitz. Im Verfahren zur Errichtung von sieben Windrädern in einem Wald zwischen Borkheide, Borkwalde und Fichtenwalde haben am Mittwoch betroffene Bürger ihre Einwände gegen das Projekt vorgetragen. Gegenstand des Anhörungstermins im Beelitzer Tiedemannsaal, bei dem auch Vertreter des Antragsstellers gehört wurden, sind 437 Einwendungen von Bürgern aus den drei genannten Orten. Eine Bewertung der Argumente und eine Entscheidung erfolgt in so einem frühen Stadium des Verfahrens aber noch nicht.

Die Firma Forst Reesdorf Projekt GbR hat die Errichtung der sieben Windräder auf einem Waldareal in der Nähe des Siebenbrüderwegs beantragt. Gegen den Plan gibt es massiven Widerstand. Auch vor Beginn der Anhörung hatten Mitstreiter der Bürgerinitiative „Waldkleeblatt“ gegen das Projekt und für den Schutz des Waldes demonstriert.

Jetzt lesen: Menschenkette gegen Windräder im Wald>>

Wann die Entscheidung zu dem Antrag der Windradfirma getroffen wird, „kann heute niemand sagen“, so Bodo Schwiegk, Abteilungsleiter im Landesumweltamt, die federführende Behörde im Verfahren. „Zur Anhörung wird zunächst ein Ergebnisprotokoll erstellt, das alle Verfahrensbeteiligten zur Kenntnis bekommen.“ Das Landesumweltamt werde dann die Einwendungen auswerten. „Oft müssen Vorhabenträger noch Unterlagen nachreichen“, sagte Schwiegk. Auch zahlreiche Behörden sind im Verfahren zu beteiligen – zum Beispiel die Forst-, Planungs-, Arbeitsschutz- und Brandschutzbehörde. Das Argument der Gegner, mit den Windrädern steige die Gefahr von Waldbränden in dem oft trockenen Kiefernforst, dürfte im Ringen um das Vorhaben eine der Hauptrollen spielen.

„In dem Verfahren ist es so, dass sich die Bürger in den umliegenden Orten schon intensiv mit den Problemen auseinandersetzen“, bescheinigt Schwiegk. Mit Blick auf vergleichbare Verfahren sind mehr als 400 Einwendungen auch eine Menge, sagte er.

Jetzt lesen: Ringen um geplante Windräder bei Fichtenwalde>>

Von Jens Steglich

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