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500-Euro-Spende für die Tee- und Wärmestube

Werder 500-Euro-Spende für die Tee- und Wärmestube

Werders Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) hat der Leiterin der Tee- und Wärmestube am Montag eine besondere Freude bereitet. Denn die Finanzspritze hat sich in diesem Jahr verdoppelt. Dafür haben Mitwirkende des literarisch-musikalischen Abends auf ihr Honorar verzichtet. Die Stadtchefin brachte aber auch noch eine andere Überraschung mit.

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Bürgermeisterin Manuela Saß (l.) überreicht der Leiterin der Tee- und Wärmestube, Martina Müller, zwei Schecks.

Quelle: Luise Fröhlich

Werder. Mit vier Kisten voller Äpfel und zwei Schecks kam Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) am Montag in die Tee- und Wärmestube. Es war der jährliche Besuch der Stadtchefin, der Leiterin Martina Müller wieder ein breites Lächeln ins Gesicht zauberte. Denn diesmal nahm sie eine Spende in Höhe von insgesamt 500 Euro entgegen – doppelt so viel wie im vergangenen Jahr. Das Geld ist einerseits bereits in Bastelsachen für die Kinder der bedürftigen Familien geflossen und wird andererseits in ein Theaterstück investiert, dass die Kleinen im kommenden Jahr proben und aufführen wollen. Gebraucht wird die Finanzspritze zudem für die Weihnachtsfeier der Tee- und Wärmestube mit Geschenken am 23. November.

Die Äpfel sind bei der Sortenverkostung beim Obstbausymposium am vorigen Wochenende übrig geblieben und wandern nun in die Lebensmittelkisten. An denen werden sich die Bedürftigen bei der Tafelausgabe bedienen können, die zweimal wöchentlich stattfindet. Das zusätzliche Geld für den Zuschuss der Stadt stammt aus den Einnahmen vom musikalisch-literarischen Abend am 17. September in der Comédie Soleil. Werder-Barde Achim Prütz, der Leiter des Morgenstern-Museums Jürgen Raßbach, die Journalistin und Moderatorin Ellen Fehlow sowie der Werder-Sänger Karsten Perenz hatten dafür auf ein Honorar verzichtet. Den anderen 250-Euro-Scheck gibt es obligatorisch, weil die Bürgermeisterin seit Amtsantritt darauf verzichtet, Weihnachtskarten zu versenden.

Arbeitsstellen vermittelt

Für die Hilfebedürftigen in der Blütenstadt ist die Tee- und Wärmestube eine überlebenswichtige Adresse. Getragen wird sie von der Potsdamer Ernst-von-Bergmann Sozial gGmbH. „Die Einrichtung wird auch von vielen Werderanern unterstützt“, berichtete Prokurist Rüdiger van Leeuwen. Immer wieder bringen einige Sachspenden oder helfen bei der Finanzierung von neuen Projekten. Besonders stolz ist Martina Müller darauf, dass sie Bedürftigen in diesem Jahr zwei Festanstellungen und einen Ausbildungsplatz bei der Firma einer Sponsorin vermitteln konnte. Für das Jahr 2018 hat sie sich einiges vorgenommen: Auf Wunsch ihrer Klienten will sie einen Besuch beim Landtag in Potsdam organisieren, beim benachbarten Theater Comédie Soleil fragen, ob die Kinder eine Veranstaltung besuchen dürfen und auch die Familienarbeit soll intensiviert werden. Einmal im Monat will Martina Müller deshalb zum Familientag einladen.

Mehrmals betonte die Leiterin, wie unkompliziert die Arbeit mit der Stadt sei. „Ein Anruf genügt“, sagte sie. So erhielt die Tee- und Wärmestube in den vorigen Jahren beispielsweise Waschmaschine und Trockner sowie neue Lebensmittelkisten für die Tafelausgabe. Mit einem Grundbetrag von 5000 Euro unterstützt die Stadt den Treffpunkt im Herzen Werders jährlich. 40 000 Euro schießt der Landkreis hinzu. Die Klienten kommen aus Werder, Caputh, Michendorf und aus der Nähe von Brandenburg/Havel.

Von Luise Fröhlich

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