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71 Millionen Euro für neue Verkehrswege

Investition in Potsdam und Umland 71 Millionen Euro für neue Verkehrswege

Radschnellrouten, mehr Parkplätze und neue Verkehrswege wollen die Stadt Potsdam und Umlandgemeinden in den nächsten fünf Jahren schaffen. Darüber hinaus sollen neue Energiekonzepte in Stadtteilen umgesetzt und touristische Angebote ausgebaut werden. Mit den Plänen beteiligen sich die Orte am Wettbewerb um Fördergelder der Europäischen Union.

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Das Parkhaus in Werder reicht nicht mehr aus.
 

Quelle: Köster

Werder.  Eine neue Rad-und Fußgängerbrücke zwischen Werder-Bahnhof und Potsdam und eine Radschnellroute zwischen Stahnsdorf und Potsdam stehen ganz ober auf der Wunschliste der Stadt Potsdam und der Umlandgemeinden. Mit beiden Projekten und weiteren Plänen zur regionalen Entwicklung beteiligen sich Potsdam und Umlandgemeinden am Wettbewerb des Landes Brandenburg um Fördergelder der Europäischen Union.

Die Vorhaben der Landeshauptstadt gemeinsam mit ihren Nachbarn für mehr Mobilität, Energieeinsparung und starke Natur- und Kulturlandschaften beinhalten Investitionen in Höhe von 71 Millionen Euro. Insgesamt stehen für die Förderperiode bis 2020 im Land Brandenburg annähernd 213 Millionen Euro zur Verfügung. „Wir haben ein sehr umfangreiches Wettbewerbspaket geschnürt, an Projekten nicht gespart, um loslegen zu können, wenn wir uns im Vergleich durchsetzen und mit Fördergeldern rechnen können“, sagte Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) bei der Vorstellung der Projekte am Donnerstag in Werder. Die Kommune will mit Zuschüssen ein neues Parkhaus am Bahnhof Werder bauen. Die Gemeinde Schwielowsee plant einen Park& Ride Platz an der Baumgartenbrücke. Michendorf und Nuthetal setzen auf neue Radrouten zwischen Saarmund und Philippsthal sowie Langerwisch und Saarmund. Der geeignete Standort für eine mögliche Vergärungsanlage für Bioabfälle wird noch gesucht. In Krampnitz ist die Instandsetzung des alten Heizhauses angedacht, um es ab 2019 als neue Energiezentrale nutzen zu können.

Um die Döberitzer Heide noch erlebbarer zu machen, soll das Naturschutzzentrum zum Besucherinformationszentrum umgebaut werden. Im Naturpark wollen sich die Kommunen dafür einsetzen, dass dort Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge unter Anleitung Aufgaben in der Tier- und Landschaftspflege übernehmen können. Doch alle diese Maßnahmen lassen sich nur realisieren, wenn die Abgeordneten in den Kommunen den Plänen zustimmen. Und wenn sich dann noch Potsdam und das Umland mit seinen Projekten im Landeswettbewerb durchsetzt, Fördermittel fließen, kann es losgehen.

Von Regine Greiner

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