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80 bunt bemalte Stühle für Borkheide

Geschenk zum Jubiläum 80 bunt bemalte Stühle für Borkheide

Eine besonders farbenfrohe Überraschung hatten die Schüler und Schülerinnen der Borkheider Grundschule zum Jubiläum ihrer Heimatgemeinde vorbereitet. 80 Stühle, gespendet von Eltern und Großeltern, haben einen neuen Anstrich bekommen – und suchen nun noch nach einer Bleibe.

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Elisa Golinski, Alicia Najack und Niobe Kapala (v. l.) gestalten die Holzstühle.

Quelle: Johanna Uminski

Borkheide. Sie sind bunt, sie sehen schön aus und sie laden zum Verweilen ein: 80 individuell gestaltete Stühle aus Borkheide suchen noch ein Platz. Bemalt wurden sie von Schülern der Borkheider Grundschule – und sind ein Geschenk zum des Jubiläums der Gemeinde. Bürgermeister Andreas Kreibich (SPD) war von der Aktion der Schüler, die über drei Wochen lang an der Gestaltung der Sitzgelegenheiten gemalt haben, völlig überrascht. Dank fleißiger Stuhl-Spender wie Eltern und Großeltern wurden die 80 Stühle rechtzeitig fertig. Einige Stühle stammen auch aus der Neuendorfer Kirche. Auch ausrangierte Sitzgelegenheiten der Schule sind verwandelt worden.

Auf die Idee, Stühle zu bemalen, ist Marion Naumann aus Borkheide gekommen. „In Michendorf wurde das gemacht – das hat mir gut gefallen“, sagt die Klassenlehrerin der 3a. Bereits vor den Osterferien haben die Schüler angefangen. „Wir haben gemalt wie die Blöden“, schmunzelt die Pädagogin. Bei Projekttagen haben die Schüler ab der dritten Klasse an der Gestaltung mitgewirkt. „Es hat den Kindern sehr viel Spaß gemacht und sie haben eigene tolle Ideen eingebracht“, sagt Naumann. Die bunten Farbsitze sind auch bei den Borkheidern und Gästen sehr gut angekommen. „Mich haben schon welche gefragt, ob sie die mitnehmen können.“ Schön wäre, wenn die Stühle im Ort und Wald verteilt werden, sagt die Klassenlehrerin.

Gedanken über geeigneten Platz machen

„Ich hatte nicht die leiseste Ahnung“, sagte Bürgermeister Andreas Kreibich. Jetzt ist die Überlegung, wohin die Stühle kommen sollen – denn alle 80 Sitzgelegenheiten werden im Dorfgemeinschaftshaus kaum Platz finden. „Jeder darf sich jetzt welche mitnehmen und den Rest nehmen wir dann mit“, sagt Kreibich.

Von diesem Angebot machten einige Borkheider und Besucher schon Gebrauch. Schließlich konnte man den schön gestalteten Stühlen kaum widerstehen. Gerne hätte der Bürgermeister die Idee, die Stühle im Ort zu verteilen, umgesetzt. „Da besteht aber die Gefahr, dass sie beschädigt werden.“ Viel mehr werde man sich ein paar Gedanken über einen geeigneten Platz machen. Bis dahin lassen sich bestimmt ein paar bunte Farbkleckse der Stühle in dem ein oder anderen Garten wiederfinden.

Von Johanna Uminski

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