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87 neue Flüchtlinge

Kreis entscheidet über Unterbringung 87 neue Flüchtlinge

Die Ankunft von 87 Flüchtlingen sind dem Landkreis Potsdam-Mittelmark für die nächsten Tage angekündigt. So groß war laut Kreissprecher Kai-Uwe Schwinzert die Zahl der ankommenden Flüchtlinge in diesem Jahr noch nicht. Ins Ankerhaus Caputh sind die ersten minderjährigen, männlichen Jugendlichen ohne Begleitung eingezogen.

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Ins Ankerhaus sind die ersten Flüchtlinge eingezogen.

Quelle: Köster

Mittelmark . 87 weitere jetzt angekündigte Flüchtlinge hat der Landkreis in den nächsten Tagen unterzubringen. Das bestätigte auf Nachfrage der MAZ Kreissprecher Kai-Uwe Schwinzert. „So groß war die Anzahl in diesem Jahr bisher noch nie“, sagt Schwinzert.

Zwei Jugendliche ohne Familie sind bereits in das ehemalige Hotel Goldener Anker in Caputh eingezogen, das der Kreis gegenwärtig für insgesamt 30 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahre ohne Begleitung herrichten lässt. Das Heim wird vom Verein Job mit Hauptsitz in Teltow betrieben. Bis zu 15 weitere minderjährige männliche Flüchtlinge aus sieben Nationen werden aller Voraussicht nach in den nächsten Tagen im sogenannten Ankerhaus in Caputh einziehen, sagt der Leiter des Wohnprojektes Hans Hansen. Er könne nicht ausschließen, dass ausschließlich Jungs und männliche Minderjährige einziehen. „Doch genau kennt man die künftige Zusammensetzung im Moment noch nicht, das kann uns auch keiner sagen“, betont Hansen.

In Werder auf der Jugendhöhe sollen nach Ankündigung des Kreises im Sommer 250 Flüchtlinge einziehen. In der Nachbarschaft zu den ehemaligen Lehrlingswohnheimen, die noch umgebaut werden müssen, äußern Bürger ihre Ängste über den geplanten Einzug. „Wir machen uns Sorgen im Wohngebiet, zu dem auch eine Grundschule gehört, wenn dort 250 Männer oder männliche Jugendliche einziehen“, sagt eine Anwohnerin, die ihren Namen nicht nennen will. „Wir können nicht ausschließen, dass dort nur männliche Flüchtlinge untergebracht werden“, sagt Kreissprecher Kai-Uwe Schwinzert. „Es jetzt zu behaupten, ist reine Spekulation. Wir wissen es nicht genau, wie viele Flüchtlinge in den nächsten Monaten kommen.“

In der Nachbarschaft zu Werder in der Erstaufnahme in Ferch soll die abwassertechnische Erschließung jetzt vorgezogen werden, um die Unterkunft für Flüchtlinge weiter betreiben zu können.

Von Regine Greiner

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