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Abenteuer im Angelcamp am Netzener See

Damsdorfer Petrijünger Abenteuer im Angelcamp am Netzener See

Bei den Damsdorfer Anglern ist immer etwas los. Die Petrijünger haben einen vollen Terminkalender und kümmern sich um die Ausbildung ihres Nachwuchses. Für die Kinder und Jugendlichen ist das Angelcamp immer ein großer Spaß. Sie ließen sich nicht lange bitten und traten mit dem Schlafsack unter dem Arm fast vollzählig an.

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Teilnehmer des Angelcamps der Damsdorfer Petrijünger am Netzener See.

Quelle: Christine Lummert

Damsdorf. Manchmal macht das Angeln bei den Damsdorfer Sportfischern besonders viel Spaß. „Zum zweiten Mal haben wir die Mitglieder unserer Jugendgruppe zum Angelcamp auf unserem Vereinsgelände am Netzener See eingeladen“, sagt Uwe Pape, der Vorsitzende der Damsdorfer Petrijünger.

Der Nachwuchs im Alter von sechs bis 14 Jahren ließ sich nicht lange bitten und trat mit dem Schlafsack unter dem Arm fast vollzählig zum Angelwochenende an. „Insgesamt haben wir neun Mädchen und Jungen in unserer Nachwuchsgruppe, für die wir von April bis September ein Programm gestalten“, erklärte Jugendwart Peter Stendel.

Feste Termine zum gemeinsamen Angeln gibt es jeden Monat einmal und dabei wird auch auf die Ausbildung des Nachwuchses geachtet. Das Entdecken der Natur steht ebenso auf dem Programm wie die richtigen Angeltechniken und der waidgerechte Umgang mit den gefangenen Fischen. „Zum jährlichen Forellenfischen an den Teichen in Rottstock sind auch regelmäßig Mitglieder der Jugendgruppe dabei“, erklärte Stendel.

Ein großer Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Damsdorfer Sportfischer ist aber vor allem das Volksangeln am 1. Mai am Damsdorfer Fenn. Hunderte Teilnehmer finden sich dabei zusammen und dort hat auch die zwölfjährige Ariane Bauermann das Angeln als Hobby für sich entdeckt. „Mit meinem Opa war ich beim Volksangeln dabei und inzwischen bin ich in den Angelverein beigetreten, weil mir vor allem das Zusammensein in der Gruppe mit den anderen Kindern viel Spaß macht“, erklärte Ariane.

Vom Angelcamp nimmt die Zwölfjährige auch eine Geschichte mit nach Hause, die gut ins Repertoire des Anglerlateins passt. „Das größte, was ich am Angelcamp-Wochenende gefangen habe, war nämlich ein Baumstamm“, erzählt Ariane. Obwohl die heißen Temperaturen kein ideales Anglerwetter waren, haben die Kinder mit ihren neuen Angeln, die Dank des Sponsorengeldes einer Firma jedem zur Verfügung gestellt wurden, ausdauernd am Wasser gesessen. Der dicke Fisch, der Arianes Angel bog, war dann aber doch nur ein Stamm aus der Zeit, als auf dem Netzener See noch Holz transportiert wurde.

Natürlich wurde nicht nur geangelt und gelernt, mit welchem Köder sich die besten Fische fangen lassen. Ausgiebiges Planschen an der Badestelle des Vereinsgeländes gehörte ebenso zum Camp wie Tischtennis spielen, grillen und Bootsausflüge auf den benachbarten Klostersee.

„Wir freuen uns, dass die Kinder unserer Jugendgruppe so viel Spaß am Angeln haben und wir sie für dieses Hobby gewinnen konnten“, erklärte Uwe Pape, der trotzdem ein Problem für alle Mitglieder der Damsdorfer Sportfischer sieht. „Die meisten unserer Angler sind nur auf dem Netzener See, dem Rietzer See und dem Klostersee unterwegs und für diesen Abschnitt sollte es eine eigene, günstige Angelkarte geben und nicht nur die aktuelle, sehr teure Version, die zwar bis an die Elbe reicht, aber von keinem von uns genutzt wird.“

Von Christine Lummert

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