Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Abgeordnete ebnen Weg für Anbau

Neues Haus für Brücker Schule Abgeordnete ebnen Weg für Anbau

Die beengten Verhältnisse an der Brücker Grundschule sollen schnellstmöglich beendet werden. Zumindest haben die Stadtverordneten jetzt die Auftragsvergabe zur Vorplanung eines massiven Anbaus beschlossen. Das zweigeschossige Gebäude soll möglichst zum Schuljahr 2017/18 in Betrieb gehen.

Voriger Artikel
Sturz von der Leiter endet tödlich
Nächster Artikel
Flotte Bienen und die Frau des Wodkakönigs

In der Brücker Grundschule herrscht Platznot. Ein Anbau ist nun beschlossen.

Quelle: Thomas Wachs

Brück. Seit längerem klagt die Brücker Grundschule über Platznot. Das Raumproblem soll nun über einen Anbau behoben werden. Dafür billigten die Stadtverordneten in ihrer jüngsten Sitzung die Vergabe der Vorplanung. Nach umfangreichen Debatten in diversen Fachausschüssen wird nunmehr ein zweigeschossiger Massivbau favorisiert. Damit sind erwogene Varianten für Container beziehungsweise einen eingeschossigen Flachbau nun vom Tisch.

„Der Neubau sollte möglichst zum Schuljahr 2017/18 betriebsbereit sein“, erklärte Christian Großmann. Das Vorhaben wird mit Kosten zwischen zwei und 2,5 Millionen Euro kalkuliert. „Wo wir genau landen, das wird die Vorplanung zeigen“, so der Brücker Amtsdirektor. Als Bauplatz soll nun das Wäldchen zwischen Grund- und Oberschule näher untersucht werden. Es liegt auf dem kommunalen Gelände des Bildungscampus’ und grenzt an den Kindergarten „Planegeister“ an.

Schule wollte noch mehr Platz

Nach Absprache mit der Grundschule hatte die Amtsverwaltung einen zweistöckigen Erweiterungsbau vorgeschlagen.

Der Anbau soll maximal sieben Klassenräume mit je 54 Quadratmetern, zwei Fachräume für Musik und Kunst, drei Teilungsräume á 41 Quadratmeter, zwei Förderräume, einen Vorbereitungsraum sowie Garderobe, Toiletten und Hauswirtschaftsraum umfassen.

Dieser Vorschlag bedeutet eine Reduzierung des Platzangebotes um 187 Quadratmeter gegenüber dem von Schule und ITBA geäußerten Wunsch für einen eingeschossigen Anbau.

Mehr Platz im Schulkomplex geschaffen werden soll außerdem durch den Auszug der Stadtbibliothek. Sie nutzt derzeit Räume in der Oberschule.

An der Brücker Grundschule lernen aktuell 256 Schüler. Die Tendenz ist steigend. Daher wurden Erstklässler dieses Jahr bereits in drei Räume der benachbarten Oberschule untergebracht. Auch könne Jungen und Mädchen aus dem Brücker Übergangswohnheim für Flüchtlinge und Asylbewerber nicht im Wohnort Brück zur Schule gehen. Sie besuchen daher seit September eine Willkommensklasse in Treuenbrietzen. Bereits seit dem vorigen Jahr stieß das Platzproblem bei Eltern und Lehrkräften zunehmend auf Kritik.

Denn bereits seit mehreren Schuljahren mussten Fachräume der Grundschule weichen, um Platz für Klassenräume zu machen. So wird der Musikunterricht provisorisch im Speisesaal abgehalten. Lehrer und Schüler klagten über zusätzlich Belastungen. Auch für die Betreuung der Kinder im Bereich der Integrativen Tagesbetreuungsangebote (ITBA) wuchs der Platzbedarf stark. Aktuell nutzen 232 Kinder die ITBA.

Entsprechend positiv aufgenommen wurde der Beschluss für die Vergabe der ersten Schritte zur Bauplanung jetzt in der Grundschule. „Es ist toll, dass es jetzt endlich los gehen soll. Der Anbau ist unumgänglich“, sagte Dietmar Heinrich auf Nachfrage der MAZ. „Im Kollegium kann nun wieder etwas Ruhe einkehren, wenn absehbar ist, dass die Provisorien bald ein Ende haben“, sagte der stellvertretende Schulleiter.

Von Thomas Wachs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam-Mittelmark

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg