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Abschied von Bürgermeister Borgmann

Trauerfeier in Brück Abschied von Bürgermeister Borgmann

In der vergangenen Woche ist der langjährige Brücker Bürgermeister Karl-Heinz Borgmann seinem Krebsleiden erlegen. Er wurde 71 Jahre alt. Nun haben sich viele Brücker Bürger, aber auch politische Weggefährten und Amtskollegen von dem Kommunalpolitiker verabschiedet. Beerdigt wurde er am Freitag schließlich im Familienkreis.

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Bewegende Trauerfeier für Karl Heinz-Borgmann am Freitag in der Brücker Lambertuskirche.

Quelle: Andreas Koska

Brück. Als am Freitag um 13 Uhr die Glocken der Lambertuskirche erklangen, schien die Stadt Brück still zu stehen. Sie trauerte um ihren langjährigen Bürgermeister Karl-Heinz Borgmann (parteilos). Auf einer Videoleinwand und mehreren Monitoren wurden Bilder aus dem Leben des in der vergangenen Woche mit 71 Jahren verstorbenen Gastwirts und Bürgermeisters gezeigt. In der überfüllten Kirche, in der neben den Brücker Bürgern auch mehrere Bürgermeister und Ortsvorsteher anwesend waren, erinnerte Pfarrer Helmut Kautz an den Menschen, Sportler und Kommunalpolitiker Borgmann.

„Er war ein Mensch des Ausgleichs, jemand der liebevoll aber auch streng sein konnte und vor allem ein verlässliche Freund“, charakterisierte der Geistliche den Verstorbenen. Borgmanns langjähriger Weggefährte, der ehemalige Landrat Lothar Koch (SPD), wusste von den Anfängen des Politikers Borgmann zu berichten. „Er fragte mich, ob er kandidieren soll, da habe ich ihm gesagt, dass niemand als Bürgermeister geboren wird, er soll sich trauen“, sagte Koch. Er bezeichnete Borgmann als Gewinn für beider Heimatstadt.

Borgmanns Name soll in Stadt verankert werden

Nach der Trauerfeier in der Kirche zogen die Trauergäste noch am Sarg vorbei, so dass sich jeder noch einmal verbeugen und verabschieden konnte. Im Schritttempo fuhr das Fahrzeug danach in Richtung des Friedhofs in Brück-Rottstock, wo die Beisetzung im Familien- und Freundeskreis erfolgte. Einen kurzen Halt legte der Sargwagen am Gebäude der Amtsverwaltung ein, vor dem viele Mitarbeiter Borgmann die letzte Ehre erwiesen.

Gleichzeitig mit der Beisetzung hatten die Amtsverwaltung und die Stadt zu einem Trauerempfang geladen. In seiner Ansprache erinnerte sich der amtierende Bürgermeister Michael Klenke (SPD) an die ersten Begegnungen mit dem nun verstorbenen Stadtoberhaupt. „Er war mein Fußballtrainer, bei ihm herrschte Disziplin“, so Klenke, der später ein regelmäßiger Gast in der Borgmannschen Eisdiele war. Der Name Borgmanns soll, wenn es nach Ex-Landrat Lothar Koch (SPD) geht, dauerhaft im Stadtbild präsent sein. „Ich fände es sehr schön, wenn das demnächst entstehende Pflegeheim seinen Namen trägt“, äußerte Koch seinen Wunsch.

Von Andreas Koska

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