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Potsdam-Mittelmark Abwärtstrend bei Arbeitslosenzahlen hält an
Lokales Potsdam-Mittelmark Abwärtstrend bei Arbeitslosenzahlen hält an
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18:05 30.06.2017
Die Arbeitslosenquote im Hohen Fläming sank im Juni erneut um zwei Prozentpunkte. Quelle: Archiv
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Bad Belzig

Die Arbeitslosigkeit im Hohen Fläming hat sich auch im Juni weiter verringert. Derzeit sind noch 1473 Menschen arbeitslos gemeldet – 24 weniger als im Vormonat und 273 weniger als vor einem Jahr um diese Zeit. Der Abwärtstrend der Arbeitslosenquote hält damit weiter an: Sie sank im Juni um weitere zwei Prozentpunkte im Vergleich zur Quote im Mai – und liegt derzeit bei glatten sieben Prozent.

Dabei meldeten sich 222 Personen neu oder erneut arbeitslos, was einem Rückgang von 23,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Seit Jahresbeginn haben sich insgesamt 1829 Personen arbeitslos gemeldet, was einem Minus von 222 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. „Eine in allen Punkten überaus positive Halbjahresbilanz, die sich sehen lassen kann“, sagt Behördenleiter Marko Wilke.

Der Bestand an offenen Arbeitsstellen im Hohen Fläming ist im Juni auf 290 gestiegen. Seit Januar sind 371 Arbeitsstellen eingegangen, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 135. Trotzdem sei 290 immer noch eine „sehr, sehr hohe Zahl“, sagt Wilke. „Dazu kommt, dass viele Unternehmen ihre freien Stellen gar nicht mehr melden, weil sie seit Jahren auf der Suche sind und langsam aufgeben.“

Besonders hoch ist der Bedarf bei Helferberufen, beispielsweise bei Reinigungsfirmen oder im Metallbau. Allein hier sind 60 Stellen offen. Gesucht werden ferner 20 Köche, 16 Erzieher, 14 Lkw-Kraftfahrer, zwölf Servicekräfte und neun Maurer. Dennoch: „Wir freuen und sehr, dass es jetzt so überproportional gut läuft“, sagt Wilke. Er verweist darauf, dass die Bad Belziger Geschäftsstelle diejenige mit dem stärksten Rückgang im Bereich der Arbeitsagentur Potsdam sei.

Positiv bewertet Wilke auch die Situation der Jugendlichen unter 25 Jahren. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist hier ein Rückgang von 40,6 Prozent zu verzeichnen. Im Juni waren damit nur noch 101 Jugendliche zwischen 15 und unter 25 Jahren arbeitslos. „Der Trend hält an, dass viele nach ihrer Ausbildung übernommen werden.“

Von Josephine Mühln

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