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Ackerläufer waren am Ende gezeichnet

Reetzerhütten Ackerläufer waren am Ende gezeichnet

Vom Schlamm und Staub gezeichnet waren die 50 Teilnehmer der neunten Auflage des Ackerlaufes in Reetzerhütten. Dabei war es zur Freude der etwa 300 Zuschauer ein buntes Spektakel, weil die meisten den Hindernisparcours in Kostümen in Angriff nahmen. Die schnellsten und originellsten Teilnehmer erhielten Preise.

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Beim Ackerlauf in Familie am Start

Quelle: Eva Loth

Reetzerhütten. „Noch mal“ rief die kleine Johanna lauthals, als sie mit ihren Eltern zum ersten Mal das große Wasserbecken durchquerte. Der Blondschopf hatte sichtlich seinen Spaß daran, ist aber von Mutti und Vati sicherheitshalber mit Schwimmflügeln ausgestattet worden. Das Mädchen war somit der Star des diesjährigen Ackerlaufs. Vor zwei Wochen erst ist es drei Jahre alt geworden und war mit Abstand die jüngste Teilnehmerin seit Bestehen des Sommerspaktakels.

Es war einst nach einer Wette entstanden und erlebte immerhin schon seine neunte Auflage. Johannas große Schwester Frieda war schon im vergangenen Jahr mit von der Partie. Im Anschluss hatte die Familie Spitalsky das Video auf der Internetpräsenz des Ackerlaufs angeschaut und beschlossen: Im nächsten Sommer sind wir alle mit dabei. Gesagt – getan. Die Eltern Mirjam und Jan aus Berlin kennen die Veranstaltung schon ziemlich lange, da ihre Mama Heike Wichmann im Nachbarort Reetz wohnt. Doch nun wurde dem Quartett die besondere Ehre zuteil, als erste Familie die Herausforderung bewältigt zu haben.

Mehr Matsch für Teilnehmer, bessere Sicht für Publikum

Insgesamt waren 50 Teilnehmer am Start. Sie erwartete ein veränderter Parcours mit noch mehr Wasser und Matsch. Bei der sommerlichen Hitze war das durchaus erfrischend in mehrerer Hinsicht. Durch die veränderte Streckenführung hatten die mehr als 300 Besuchern am Rande eine bessere Sicht auf die Strohballen und Gräben, die es wiederum mindestens in Gummistiefeln zu überwinden galt.

Erfrischendes Sommerspektakel vor 300 Zuschauern

Erfrischendes Sommerspektakel vor 300 Zuschauern

Quelle: Eva Loth

Die meisten Teilnehmer hatten sich wieder bunte Kostüme besorgt. Von den frohen Farben war allerdings am Ziel in der Regel nicht mehr viel zu sehen. Der pinkfarbene Wuschelhase und die weiße Manga-Heldin Sailor Moon sahen am Ende gleich schmutzig aus. Einzig dem aus aktuellem Anlass startenden Wolf war alles egal – er war von Anfang an in Grau erschienen. Er und das Langohr wurden schließlich wegen der originellen Idee und Verkleidung per Applaus-Messung zu den Publikumslieblingen gekürt. Denn Gaudi zählte für die meisten mehr als Zeiten und Platzierungen.

Obendrein empfand das Teilnehmerfeld die Piste schwieriger als in der Vergangenheit. Das war von den Organisatoren um Michel Fröhlich durchaus kalkuliert. Indes sind mehr Altersklassen eingeführt worden, um noch mehr Leute zum Mitmachen zu animieren.

Schnelle Frauen aus Sachsen-Anhalt

So wurde erstmals ein Pokal für die Über-40-Jährigen vergeben. Er ging an Mario Brauer aus Bad Belzig ging, der immerhin auf Moto-Cross-Erfahrung im Gelände verweisen kann. Ältester Teilnehmer war mit 50 Jahren indes Erland Gartemann aus Wiesenburg. Bei der Auswertung wurde außerdem offenkundig , dass es viele Gäste aus anderen Bundesländern im Feld waren. Besonders bei den Frauen hatten die Anhaltinerinnen allen den Rang abgelaufen. Am schnellsten unterwegs war Marie-Christin Luther aus dem Bördeland vor zwei Konkurrentinnen aus Dessau. In der Männer-Hauptklasse musste sich Seriensieger Michael Kube aus Wiesenburg in diesem Jahr Dario Scheibel aus Reetz geschlagen geben. 20 Kinder kamen in die Wertung. Nach der Unterbrechung im Vorjahr hat sich Tim Fröhlich den Sieg wieder gesichert. Doch nimmt die Konkurrenz beim Nachwuchs _ siehe Johanna Spitalsky _ ebenfalls zu, wie er anerkennend registrierte

Von Eva Loth

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