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Potsdam-Mittelmark Ärger auf Umleitungsstrecken in Cammer
Lokales Potsdam-Mittelmark Ärger auf Umleitungsstrecken in Cammer
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02:15 19.12.2015
Anwohner Thomas Lauft fürchtet Schäden an der Lehniner Straße, die während der Sanierung der Ortsdurchfahrt Cammer als interne Umleitungsstrecke genutzt wird. Quelle: Andreas Koska
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Cammer

Auf der Ortsdurchfahrt in Cammer rollt jetzt wieder der Verkehr. Der erste Bauabschnitt zwischen Bockwindmühle und Parkeinfahrt wurde zur Zufriedenheit aller Beteiligter und Anlieger saniert. „Der Mehrwert ist deutlich erkennbar, die Zusammenarbeit mit der ausführenden Firma Eurovia war ausgezeichnet“, lobte Bürgermeister Ulf Dingelstaedt in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Planebruch.

Trotzdem sorgt die Baustelle auch nach Abschluss der Arbeiten weiter für Unmut. Mehrere Einwohner monierten, dass die Umleitungsstrecke unzureichend ausgebaut war und deshalb wilde Trassen über brach liegende Felder und Wiesen am Dorfrand entstanden sind.

Vor allem in der Lehniner Straße regte sich Unmut. „Hier donnerten die Lastwagen durch“, erzählt Hartmut Schulze. „Die erst vor einigen Jahren errichtete Straße leidet erheblich darunter“, so der Anwohner. Deshalb begrüßte er ausdrücklich eine Tonnagebeschränkung auf 7,5 Tonnen für seine Straße.

Umbauphase 1 abgeschlossen

Die Ortsdurchfahrt Cammer wird dieses und nächstes Jahr in einer Länge von 1,5 Kilometern in zwei Bauabschnitten saniert.

Der Baubeginn für den 500 Meter langen ersten Abschnitt war im August 2015. Planmäßig wurde das Teilstück am 20. November wieder freigegeben.

Insgesamt hat der Landesstraßenbetrieb für das Bauprojekt 1,5 Millionen Euro eingeplant.

Anlieger werden an den Kosten nicht beteiligt. Denn es handelt sich auch um eine Sanierung der Straßenentwässerung, die eine zwangsläufige Sanierung des Straßenbelags notwendig gemacht hat.

Der zweite Bauabschnitt zwischen Park und Ortsausgang Richtung Brück soll voraussichtlich im März 2016 beginnen. Dann wird es bis November wieder eine Vollsperrung geben.

Anders sah es sein Nachbar Ulf Dingelstaedt. „Es gibt doch bei uns kaum Verkehr, die Straße muss das aushalten. Es war während der Bauzeit eine Sondersituation“, betonte der Bürgermeister. Allerdings eine, die auch im kommenden Jahr wieder zum Tragen kommen dürfte, denn dann soll in einem zweiten Bauabschnitt die restliche Ortsdurchfahrt saniert werden.

Wie dann die Umleitungsstrecke organisiert sein wird, steht allerdings noch nicht endgültig fest. Ortskundige gehen jedoch davon aus, dass die offizielle innerörtliche Umfahrung für Anlieger wieder über die parallel zur Hauptstraße verlaufende – und jetzt schon marode – Gartenstraße führen wird. Zudem würden auch die „Feldautobahnen“ über die Stilllegungsflächen wohl wieder reaktiviert werden. Damit könnte es wieder zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen in der Lehniner Straße kommen, wo die neuen Feldwege einmünden.

„Wenn die Baumaßnahme abgeschlossen ist, müssen wir die Gartenstraße von Grund auf sanieren“, kündigte Dingelstaedt an. „Das ist die nächste Straße, die in Cammer gemacht wird“, so der Bürgermeister. Indes hat der Antrag auf ein Durchfahrtsverbot für Lastkraftwagen in der Lehniner Straße unter den Abgeordneten eine Mehrheit deutlich verfehlt. Kein Einziger der zehn Volksvertreter votierte dafür. Zwei Abgeordnete stimmten gegen die Pläne, acht enthielten sich.

Von Andreas Koska

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