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Ärger mit alten Wahlplakaten

Letzte Plakate verschwinden erst jetzt Ärger mit alten Wahlplakaten

Der Bundestag hat sich am Dienstag in Berlin konstituiert. Doch an manchen Stellen im Kreis scheint der Wahlkampf noch nicht vorbei zu sein. Einige Plakate sind immer noch in den Städten und Gemeinden zu sehen.

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Abgewählt durchaus, aber noch lange nicht abgehängt: Plakate der Liberalen in dieser Woche in Cammer.

Quelle: Andreas Koska

Bad Belzig. Der Bundestag hat sich am Dienstag in Berlin konstituiert. Die Wahl ist seit einem Monat schon vorüber. Einige Plakate sind jedoch immer noch in den Städten und Gemeinden zu sehen. Im Amt Brück hält sich vor allem die Werbung von Liberalen und Alternative für Deutschland an den Laternenmasten. Beide Parteien haben den Einzug ins Parlament verpasst und versuchen offenbar auf diese Weise vorerst noch nicht in Vergessenheit zu geraten.

„Bei uns haben nur drei Parteien angezeigt, dass sie Plakate aufhängen“, berichtete Marion Jahn. Die Fachbereichsleiterin Bauen und Ordnung in der Brücker Amtsverwaltung kann nur dann die Ansprechpartner an ihre Pflichten erinnern, die Reklame wieder abzunehmen. Deshalb werden die letzten Plakate jetzt von Verwaltungsmitarbeitern entfernt. „Das ist einfacher, als nach Ansprechpartnern zu suchen“, so Ressortchefin. Sie ist aber zufrieden, dass die Masse der Wahlwerbung zügig aus dem Straßenbild verschwunden ist.

Die wenigen noch sichtbaren Reste scheinen tatsächlich eine Ausnahme zu sein. „Ich habe diesmal gestaunt, dass nach zwei bis drei Tagen das Material schon weg war“, sagt Thomas Griesbach von der Amtsverwaltung in Niemegk. In Treuenbrietzen sind vor kurzem die wohl letzten beiden noch hängenden Poster von der Kommune abgenommen worden. „Es ist billiger und geht schneller als wenn wir erst mit den Parteien in Kontakt treten müssten“, bekräftigt der Ordnungsamtschef Ralf Gronemeier. Anders als in Niemegk dauerte es mit bis zu 14 Tagen länger als in den Vorjahren. In Bad Belzig verantwortet Petra Tersch die Überwachung. „Alles in allem bin ich zufrieden. Aber wir mussten die Parteien auf vereinzelte Reste hinweisen, die dann aber sofort entfernt worden sind“, so die zuständige Amtsleiterin. Auch aus der Gemeindeverwaltung Wiesenburg/Mark wird gemeldet, dass die Wahlwerbung weg ist.

Thomas Griesbach hat allerdings eine Forderung für das kommende Jahr. „Das Befestigungsmaterial wurde häufig einfach liegen gelassen. Auch diesen Müll müssen die Verantwortlichen mitnehmen“, so der Bauamtsleiter.

Von Andreas Koska

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