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Ärger um Schutzhütte, die keinen Schutz bietet

Borkwalde Ärger um Schutzhütte, die keinen Schutz bietet

Seitdem sie steht, sorgt die für Wanderer und Radfahrer gedachte Rasthütte am Astrid-Lindgren-Platz in Borkwalde für Missmut. „Die Hütte bietet keinen Schutz“, stellte Adelheid Hauser-Thilo, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Borkwalder Notgemeinschaft, in der jüngsten Gemeindevertretersitzung trocken fest. Jetzt soll schnell eine Lösung her.

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„Die Hütte ist eine Fehlkonstruktion“, sagen Ute-Ilse Thilo (l.) und Adelheid Hauser-Thilo (Fraktion Borkwalder Notgemeinschaft).

Quelle: Andreas Trunschke

Borkwalde. Seitdem sie steht, sorgt die für Wanderer und Radfahrer gedachte Rasthütte am Astrid-Lindgren-Platz in Borkwalde für Missmut. „Die Hütte bietet keinen Schutz“, stellte Adelheid Hauser-Thilo, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Borkwalder Notgemeinschaft, in der jüngsten Gemeindevertretersitzung trocken fest.

Der Kritikpunkt: Das Dach schütze zwar die Knie und den Tisch – aber nicht Kopf und Rücken. „Es ist eine Fehlkonstruktion“, schimpfte deshalb auch Abgeordnete Ute-Ilse Thilo. „Niemand hat mit uns gesprochen und das haben wir nun davon.“ Für die Zukunft forderte Thilo eine bessere Kommunikation.

Die Rasthütte und deren Aufstellung wurden komplett aus dem Kreisentwicklungsbudget finanziert. Nachdem alle größeren Projekte ausfinanziert waren, blieb ein kleiner Rest, in den das Vorhaben genau reinpasste und somit umgesetzt werden konnte. Die Kosten in Höhe von 3600 Euro für die Hütte und drei Bänke übernahm der Kreis.

Ehrenamtliche Hilfe von Thomas Nörrenberg

Jetzt hat die Notgemeinschaft Verbesserungsarbeiten an der Rasthütte gefordert. Man hat nun entschieden, das Dach rechts und links jeweils um etwa 1,30 Meter zu verlängern. Baumstämme sollen diese Verlängerung stützen, die dann nicht nur dem Rücken, sondern auch den Fahrrädern Schutz bieten könnte. Die Arbeiten wird Thomas Nörrenberg ausführen. Der Borkwalder will ehrenamtlich tätig werden, einzig für das Material werden Kosten von etwa 530 Euro kalkuliert.

„Es ist eine schöne Variante und eine gute Lösung“, lobte Bürgermeisterin Renate Krüger den Entwurf, dem einstimmig zugestimmt wurde. Allerdings gab die Amtsverwaltung zu bedenken, dass bei einer erheblichen Vergrößerung der Hütte ein Bauantrag notwendig werden könnte. Denn das Areal gilt bisher als Wald. Deshalb schlug die Verwaltung eine moderate Verlängerung um 30 Zentimeter vor. Diese wäre mit 150 Euro auch günstiger. Diese Vorschlag blieb jedoch ohne weitere Beachtung.

Von Andreas Koska

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