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Potsdam-Mittelmark Aktive Jugend ausgezeichnet
Lokales Potsdam-Mittelmark Aktive Jugend ausgezeichnet
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17:06 04.12.2017
Diese zwölf jungen Akteure sind beim festlichen Empfang zur Jugendehrung 2017 des Landkreises Potsdam-Mittelmark in Bad Belzig ausgezeichnet worden. Quelle: Thomas Wachs
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Bad Belzig

Anlässlich des heutigen Tages des Ehrenamtes hat der Landkreis Potsdam-Mittelmark schon zum Wochenende besonderes ehrenamtliches Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen gewürdigt. Beim festlichen Bankett mit Familienangehörigen und Betreuern aus ihren verschiedenen Vereinen und Institutionen erhielten zwölf Jugendliche Urkunden sowie die Ehrenamtskarte und einen mit Fotos ihrer Aktivitäten gestalteten Hocker überreicht.

Für das nächste Jahr kündigte Jugendamtsleiter Bodo Rudolph einen zusätzlichen Höhepunkt an. Dann nämlich gibt es ein Jubiläum zu feiern: Die Jugendehrung unter dem Motto „Ich mach was – und Du?“ geht in ihre zehnte Auflage. „Der Landkreis will daher nächstes Jahr erstmals auch einen Jugend-Kulturpreis verleihen“, verkündete Bodo Rudolph am Freitagabend beim Empfang im Restaurant auf Bad Belzigs Burg Eisenhardt.

Zwölf junge Menschen wurden bei der Jugendehrung 2017 des Landkreises Potsdam-Mittelmark ausgezeichnet. Sie sind in sechs Orten in ganz verschiedenen Projekten aktiv.

„Wir hatten diesmal gar nicht so viele Vorschläge wie sonst und konnten daher auch noch Kandidaten berücksichtigen, die voriges Jahr nicht zum Zuge kamen“, erklärt Regina Fleischmann vom Kreissportbund (KSB). Sie ist die Koordinatorin aller Jugendprojekte im Ehrenamt und der jährlichen Auszeichnungsveranstaltung.

Neue Vorschläge willkommen

Der Landkreis ehrt jährlich das besondere Engagement von Einzelpersonen und Teams im Alter von sechs bis 27 Jahren für ihre Gemeinschaft.

Vorschläge nimmt Koordinatorin Regina Fleischmann beim Kreissportbund Potsdam-Mittelmark (KSB) in Lehnin entgegen.

Zu erreichen ist sie unter 0 33 82/70 56 10 oder per E-Mail unter fleischmann@ksb-pm.de

Das dort öffentlich gewürdigte Engagement der zwölf Preisträger im Alter von 13 bis 26 Jahren aus sechs Orten ist vielfältig. Die Akteure sind für Jugendfeuerwehren aktiv, helfen Kindern beim Schwimmtraining, geben Tanzunterricht oder sind im Jugendparlament und im Naturschutz aktiv.

„Dabei bekommt man auch viel zurück, wenn wir sehen, dass die Kinder mit leuchtenden Augen Spaß beim Training haben“, erzählt Cecilia Seehaus (18) von der Schwimmabteilung des TSV in Treuenbrietzen. Gemeinsam mit Luise Päpke (18), Toma Ruppel (18), und Max Kietzke (18) stieg sie vor vier Jahren als Helfer am Beckenrand ein. Inzwischen absolvierten alle eine Übungsleiterausbildung „und trugen durch ihr Engagement dazu bei, dass der TSV sogar neue Mitglieder begrüßen konnte“, erzählt Regina Fleischmann in ihrer Laudatio.

Dies widmet die Koordinatorin jedem Preisträger persönlich. So erfahren die Gäste des Festaktes auch von den Aktivitäten in der Jugendfeuerwehr Dippmannsdorf. Dort sind Lisa Laugks (18) und Sören Nischan (19) schon lange verlässliche Ansprechpartner für diverse Aktivitäten. „Der große Nachwuchs kümmert sich um den kleinen Nachwuchs“, hießt dort die Devise.

Feuerwehr gehört zur Familie

„Schon von der Familie her ist Feuerwehr bei uns einfach selbstverständlich“, sagt auch Franziska Gensicke aus Bad Belzig im Interview mit Bodo Rudolph. Die 21-Jährige ist seit elf Jahren Brandschützerin und nun eine der Betreuerinnen des jüngsten Nachwuchses im Alter von 6 bis 16 Jahren. „Verantwortung zu tragen tut gut, auch wenn das weniger private Freizeit bedeutet“, sagt die Bad Belzigerin

Die Evolution des Tanzes hat es indes Anne Katrin Tausch (17) von der Oberschule in Werder angetan. Sie hat dazu eine Projektwoche für Kinder organisiert. In Werder an der Schule sowie bei der Jugendfeuerwehr besonders stark freiwillig engagiert ist zudem Ulrike Lindner (16).

Mitsprache für Kinder ermöglicht

Kinder und Jugendliche für Politik und gesellschaftliche Zusammenhänge interessieren und begeistern möchte Julian Fröhlich (18). Als Mitglied der Jungen Union hat er in der Gemeinde Nuthetal unter anderem eine Familienkonferenz auf die Beine gestellt. Mit Informationen und Diskussionen will Fröhlich „gegen die allgemeine Nörgel-Kultur angehen“, wie er erzählt. Schon Kinder die Mitsprache bei kommunalen Belangen ermöglichen möchte auch Luise Schmädicke. Die 13-Jährige ist beim Verein „Die Brücke“ in der Gemeinde Nuthetal vielfältig aktiv bei Projekten sowie Organisatorin des Jugendparlaments.

Aktiver Naturschutz steht seit Jahren für Karsten Bathe aus dem Raum Bliesendorf bei Werder im Mittelpunkt seines ehrenamtlichen Engagements. Der 26-Jährige, der aktuell in der Ausbildung zum Lehrer steckt, möchte „schon Kindern so früh wie möglich die Augen öffnen für den Schutz der Natur und damit die Sicherung unserer Zukunft“, erzählt er nach der Auszeichnung. An der Schule in Glindow, wo er gerade als Referendar tätig ist, hat Karsten Bathe einen Tag der Umwelt auf die Beine gestellt.

Von Thomas Wachs

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