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Albert-Schweitzer-Straße soll ausgebaut werden

Michendorf – Wilhelmshorst Albert-Schweitzer-Straße soll ausgebaut werden

Im Oktober beschließen die Gemeindevertreter das technische Programm beschließen. Details werden erst dann geklärt, etwa die Frage, ob es Asphalt oder Pflaster wird. Da die Straße als sogenannte Haupterschließungsstraße gilt, müssten Anlieger nur 40 Prozent der Kosten tragen – in anderen Fällen bis zu 70 Prozent.

Albert-Schweitzer-Straße Wilhelmshorst 52.3303874 13.0647081
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Holperpiste: Die Kommune will die Albert-Schweitzer-Straße ausbauen.

Quelle: Jens Steglich

Wilhelmshorst. Die Gemeinde Michendorf will im nächsten Jahr die Albert-Schweitzer-Straße in Wilhelmshorst ausbauen. Wie von Bauamtsleiter Christopher Gerhardt zu erfahren war, soll das technische Bauprogramm im Oktober in der Gemeindevertretung beschlossen werden. Die genaue Ausbauvariante steht aber noch nicht fest. Offen ist etwa, ob die neue Straße Asphalt oder Pflaster bekommt.

Laut Ortsvorsteher Gerd Sommerlatte (FBL-UWG) soll Ende August noch einmal eine Anwohnerversammlung stattfinden. Derzeit sind die Meinungen der Anlieger gespalten: „Manche sind für den Ausbau, manche dagegen, andere halten eine Reparatur für ausreichend“, sagte Sommerlatte. Ein Planungsbüro soll zudem ein Bodengutachten erarbeiten, um zu klären, was sich unterm derzeitigen Pflaster befindet. Sommerlatte geht davon aus, dass der Unterbau der Straße weitgehend hinüber ist und eine Reparatur nicht ausreicht. Auch der Bauamtschef hält eine Reparatur aufgrund des Straßenzustandes für nicht mehr wirtschaftlich. Die Holperpiste gehört mit zu den wichtigsten Straßen in Wilhelmshorst: Sie führt zum Gemeindezentrum und zum Bahnhof. Deshalb gilt sie als Haupterschließungsstraße, bei deren Ausbau die Kosten anders verteilt werden: die Kommune trägt 60 Prozent, die Anlieger 40 Prozent. Zum Vergleich: Bei Anliegerstraßen müssen Anlieger 70 Prozent zahlen, die Gemeinde nur 30. Sommerlatte rechnet damit, dass der Bahnhof in der Albert-Schweitzer-Straße bleibt und diese damit eine Haupterschließungsstraße. Den Status würde sie verlieren, sollte die Bahnstation an die Peter-Huchel-Chaussee verlegt werden. Wie berichtet, gibt es mehrere Varianten für den barrierefreien Umbau des Wilhelmshorster Bahnhofs, darunter eine Stationsverlegung. Allerdings kristallisiert sich bereits ein anderer Favorit heraus – der Einbau von Aufzügen am jetzigen Bahnhof. Die genauen Kosten für den Straßenausbau stehen noch nicht fest. Geschätzt werden sie auf eine knappe halbe Million. Fest steht, dass die Kommune 90 000 Euro einsetzen kann, die einst die Deutsche Bahn zahlte, als sie für den Bau des Fußgängertunnels am Bahnhof die Straße in Mitleidenschaft zog. Sollten am Bahnhof nun Rampen für die Herstellung der Barrierefreiheit eingebaut werden, befürchtet Sommerlatte allerdings wieder eine hohe Belastung, die dann auf die neue Albert-Schweitzer-Straße zukommen würde.

Von Jens Steglich

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