Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
Aldi will nach Kleinmachnow

Stahnsdorfer Filiale dicht Aldi will nach Kleinmachnow

Aus betriebswirtschaftlichen Gründen hat sich der Discounter aus Stahnsdorf verabschiedet. Dafür erweitert er seine Märkte mit dem neuen, generationengerechten Konzept in Teltow.

Voriger Artikel
Grabschändung bei Murnau wird Thema
Nächster Artikel
Radler stoßen zusammen

Aldi ist dicht. Ob hier an der Potsdamer Allee in Stahnsdorf wieder einmal ein Discounter öffnen wird, ist noch völlig unklar.

Quelle: Claudia Krause

Region Teltow . Dass sich der Discounter Aldi aus Stahnsdorf zurückgezogen hat, ist offenbar noch nicht bei jedem Kunden angekommen. Immer noch halten Autos auf dem leeren Parkplatz gleich an der Potsdamer Allee. Doch das Unternehmen hat sich aus „betriebswirtschaftlichen Gründen“ für die Schließung zum 18. Juli entschlossen, wie der zuständige Aldi-Immobilienchef Lars Kölling in Großbeeren sagt. Geradezu nahtlos öffnete dann am 20. Juli der generationengerechte Aldi-Markt an der Potsdamer-/Saganer Straße in Teltow. Dort war zuvor der alte Markt abgerissen und ein Gebäudekomplex errichtet worden, in den eine Drogeriekette miteingezogen ist.

Gegen Stahnsdorf sprach auch, dass durch die neue Umgehungsstraße weniger Kunden durch die Potsdamer Allee kämen und das Grundstück keine Erweiterungen zuließ. „Wir haben uns schwer getan, aber jeder Markt muss eigenständig wirtschaftlich sein. Und die Entfernungen sind ja nicht so weit“, so Kölling. Jetzt soll das Grundstück verkauft werden. Man sei „mit mehreren Interessenten im Gespräch“. Die Gemeinde Stahnsdorf bedauert den Rückzug und hatte noch versucht, den Discounter „zum Umdenken“ zu bewegen. Man stehe weiter mit dem Unternehmen in Kontakt, wie es an dem Standort weitergeht. „Auch die Konditionen eines Erwerbs sind angefragt“, so Gemeindesprecher Stephan Reitzig. Bislang gebe es keine Antwort. Wie berichtet, ist das Aldi-Areal auch in die Diskussion um das neue Feuerwehrdepot gekommen.

Für Aldi interessant bleibt dagegen Kleinmachnow. „Wir suchen weiter nach einem geeigneten Grundstück. Aber die sind dort knapp“, sagt Kölling. Das bestätigte die Gemeinde. Aber es gab offenbar noch andere Hürden. 2001 hatte Kleinmachnow ein Zentrenkonzept mit dem Ziel erarbeitet, mehrere kleine Einkaufszentren zu schaffen, um den Kleinmachnowern den Einkauf per pedes oder per Rad zu ermöglichen. So entstanden andere Märkte am Zehlendorfer-/ Ecke Thomas-Müntzer-Damm, an der Karl-Marx-Straße, am Rathausmarkt und am Stolper Weg. Aldi wollte dann 2003 am Stahnsdorfer Damm (Schleusennähe) bauen, doch wurde die gewerbliche Nutzung dort von den Gemeindevertretern aus Sorge vor Lärm und Verkehr abgelehnt. Ein weiterer Versuch scheiterte 2005 auf dem Areal des einstigen Raiffeisenmarktes an der Karl-Marx-Straße, gegenüber der Kita. Hier waren auch die Anwohner gegen Gewerbe.

Generationengerecht

Der Discounter Aldi baut seine Märkte schrittweise generationengerecht aus.

Das bedeutet zum Beispiel, dass die Regalreihen breiter und die Regale niedriger sind sowie der Eingangsbereich ohne sperriges Drehkreuz bleibt.

Bereits eröffnet ist der von 680 auf 1200 Quadratmeter vergrößerte AldiNeubau in Teltow an der Potsdamer-/Saganer Straße. Zum Jahresende soll der Markt in der Mahlower Straße für den Umbau geschlossen werden. In Bergholz-Rehbrücke steht die Eröffnung des Neubaus bald bevor und im Strengfeld Werder ist der Aldi-Umbau schon geplant.

Von Claudia Krause

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam-Mittelmark

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg