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Alles bestens für Bardenitzer Brandschützer

Neues Feuerwehr-Domizil im Dorfkonsum Alles bestens für Bardenitzer Brandschützer

Mit dem Wechsel auf die andere Straßenseite haben sich die Brandschützer in Bardenitz deutlich verbessert. Im schmucken neuen Domizil im ehemaligen Dorfkonsum stehen nun Schulungsraum, Sanitäranlagen und viel Platz zur Verfügung. Allerdings gerieten die Kosten aus dem Plan.

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Schmuckes neues Domizil der Ortsfeuerwehr Bardenitz.

Quelle: Foto: Thomas Wachs

Bardenitz. Unter anderem mit Salutschüssen der örtlichen Schützengilde ist in Bardenitz jetzt das schmucke neue Gerätehaus der freiwilligen Feuerwehr eingeweiht worden. Bereits seit Januar rücken die Brandschützer vom neuen Domizil im ehemaligen Dorfkonsum aus. Nachdem jetzt auch letzte Arbeiten an den Außenanlagen erledigt sind, konnte nun gefeiert werden.

Die Stadt Treuenbrietzen investierte in den Umbau des früheren Marktes, den die Kommune erworben hatte, knapp 400 000 Euro. Damit stiegen die Kosten deutlich. Zunächst waren rund 276 000 Euro kalkuliert. Decken konnte die Kommune diese Ausgaben hauptsächlich aus dem Ausgleichfonds des Landes für Not leidende Kommunen sowie aus dem Zuschuss des Kreisentwicklungsbudgets. Die Bardenitzer Wehr ist neben Treuenbrietzen und Marzahna eine der drei Schwerpunktfeuerwehren im Stadtgebiet.

Ordentliche Bedingungen

Ordentliche Bedingungen: Die Einsatzkleidung wird nun nicht mehr klamm.

Quelle: Thomas Wachs

Nicht erst nach der Anschaffung des modernen großen Löschfahrzeuges LF 100 war die bisherige Garage viel zu eng. Der 2014 angeschaffte neue Einsatzwagen parkte zwischenzeitlich bei einem Feuerwehrmann in der privaten Scheune. „Wir hatten im alten Haus keinen Schulungsraum, keine Sanitäranlagen und keine Umkleideräume“, sagt Ortswehrführer Lars Hagen am Rande des Eröffnungsfestes. All das gibt es nun im neuen Domizil. „Die beengten Zeiten, in denen wir in oftmals klamme Einsatzkleidung steigen mussten, die neben dem Auto mit in der unbeheizten Garage hing, sind nun zum Glück vorbei“, sagt der Bardenitzer Feuerwehrchef. Er kann auf 25 aktive Kameraden zählen. Sie absolvieren pro Jahr zwischen 20 und 25 Einsätze. 42 Feuerwehrleute gehören zudem der Alters- und Ehrenwehr an. Auch für Nachwuchs wird gesorgt. 15 Mädchen und Jungen trainieren bei der Kinder- und Jugendwehr des Dorfes.

Kleines Volksfest

Kleines Volksfest: Viele Gratulanten kamen zur Eröffnung des neuen Gerätehauses.

Quelle: Thomas Wachs

Nicht ganz ausgedient hat nun das historische Spritzenhaus mit Schlauchturm auf der anderen Straßenseite direkt neben dem Gemeindehaus. „Wir teilen uns die alte Garage nun als Lager mit dem Heimatverein“, erzählt Lars Hagen. Außerdem brütet der Storch auf dem historischen Schlauchturm.

Schon seit einigen Jahren war nach einem neuen Domizil für die Bardenitzer Brandschützer Ausschau gehalten worden. Varianten für die Nutzung der alten Schule sowie für einen Anbau am bisherigen Gerätehaus wurden entwickelt, jedoch wieder verworfen.

Von Thomas Wachs

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