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Potsdam-Mittelmark Als Botschafterin Potsdam-Mittelmarks in die USA
Lokales Potsdam-Mittelmark Als Botschafterin Potsdam-Mittelmarks in die USA
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16:15 14.08.2014
Emma Grünmüller (r.) wird von Diana Golze verabschiedet. Quelle: T. Wachs
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Am Sonnabend ist der große Tag. Dann steigt Emma Grünmüller aus Neuseddin für eine spannende Reise in die USA in ein Flugzeug. Zehn Monate lang darf die 16 Jahre alte Schülerin des Potsdamer Hermann-von-Helmholtz-Gymnasiums in einer Gastfamilie leben und an einer Highschool der Stadt Dayton in Ohio lernen. Möglich macht ihr dies ein Stipendium des Deutschen Bundestages.

Am Donnerstag erfolgte in Bad Belzig die offizielle Verabschiedung durch die Bundestagsabgeordnete Diana Golze (Die Linke). Sie ist im Rahmen des Parlamentarische Patenschaftsprogramms (PPP) Patin der Stipendiatin. Über diese Förderung kann pro Jahr ein Schüler je Wahlkreis als Botschafter seiner Heimat in die USA reisen. Die Patenschaft wechselt jeweils unter den Wahlkreisabgeordneten. Dieses Jahr gehen so wieder 285 Schüler und 75 junge Berufstätige mit einem Bundestagsstipendium auf Reisen. Die jugendlichen Teilnehmer lernen mehr über gesellschaftliche, kulturelle und politische Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Die Reise- und Programmkosten in Höhe von zirka 10000 Euro sowie die notwendigen Versicherungen werden erstattet.

Im Auswahlmarathon durchgesetzt

Diana Golze ist es wichtig, die regionalen Bewerber für ein Stipendium zuvor persönlich kennen zu lernen. Nach der Auswertung von Fragebögen im Auswahlmarathon kamen diesmal für den Wahlkreis 60 zwei Schülerinnen in die engere Wahl. Neben der Neuseddinerin war es ein Mädchen aus Rathenow. „Ich hatte aber auch schon mal Unterlagen von sieben Anwärtern auf dem Tisch“, erzählte Diana Golze gestern. „Dann fällt die Auswahl noch schwerer“, so die Abgeordnete. Emma Grünmüller habe mit ihrem Selbstbewusstsein überzeugt – „und mit ihrem spürbaren Willen, das Auslandsjahr wirklich machen zu wollen“, so Golze. Nach ihrer Erfahrung aus den Vorjahren kommen die Austauschschüler immer selbstbewusster und als gestärkte Persönlichkeiten zurück.

Riesige Freude bei der Schülerin

„Ich hatte schon seit der sechsten Klasse geplant, nach Abschluss der Zehnten für ein Jahr ins Ausland zu gehen“, erzählt Emma Grünmüller. Über eine Austauschorganisation war schon alles vorbereitet, als die Zusage für das Stipendium kam. „Das war natürlich eine riesige Freude“, erinnert sich die Schülerin. Sie will in Ohio vor allem „den besonderen Geist amerikanischer Schulen erleben“. Doch lernen dort 1700 Schüler, dreimal mehr als daheim in Potsdam. „Über den Sport finde ich hoffentlich schnell Anschluss und werde besser integriert“, hofft Emma. Zu Hause spielt sie Volleyball und schwimmt gerne. Vermissen werde sie den Kontakt zu ihren Eltern und die Freunde. Per E-Mail knüpfte Emma bereits Kontakt zu ihrer Gastfamilie in den USA. „Sie schauen gern Sport und haben selbst eine 16 Jahre alte Tochter – das passt gut“, erzählt die Austauschschülerin. Während sie in Amerika weilt, bleibt ihre 15-jährige Schwester aber nicht allein zurück. „Meine Familie nimmt in der Zeit eine Gastschülerin aus Japan auf“, erzählt die Stipendiatin. Sie hat auch schon drei Monate in Frankreich verbracht.

Von Thomas Wachs

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