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Anbau für die Grundschule ist auf dem Weg

Brück (Potsdam-Mittelmark) Anbau für die Grundschule ist auf dem Weg

Was lange währt, wird scheinbar endlich gut: Zum Schuljahr 2020/2021 könnten die ersten Schüler in Brück (Potsdam-Mittelmark) den neuen Anbau ihrer Grundschule nutzen. Nach einem Zeitplan den das Architekturbüro Enzmann aus Bad Belzig vorgelegt hat, wäre der Neubau im Frühjahr 2020 fertiggestellt.

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Die Schüler der Brücker Grundschule können sich in ein paar Jahren über mehr Platz zum Lernen freuen.

Quelle: Thomas Wachs

Brück. Zum Schuljahr 2020/2021 könnten die ersten Grundschüler in Brück das neue Multifunktionsgebäude nutzen. Nach einem Zeitplan den das Architekturbüro Enzmann aus Bad Belzig vorgelegt hat, wäre der Neubau im Frühjahr 2020 fertiggestellt. Architektin Stefanie Henning stellte den Abgeordneten im Brücker Infrastrukturausschuss die überarbeiteten Pläne vor. Diesen zu folgen hat der Ausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig empfohlen. Henning geht von Gesamtkosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro aus.

Der mit einer Lärchenholz-Fassade ummantelte Kubus soll zwei Geschosse haben und über eine Nutzfläche von 1683 Quadratmetern verfügen. Während im Erdgeschoss die Aula, ein Kunstraum, zwei Gruppen- und zwei Nebenräume für die Kita Platz finden sollen, dazu die Technik- und Lagerräume, wird das Obergeschoss den Flexklassen vorbehalten bleiben. Dort werden fünf Klassen- und vier Nebenräume entstehen.

Eigentlich wären zehn Zimmer benötigt worden

Der größte Raum im Anbau wird mit 175 Quadratmetern die Aula sein, gefolgt von dem rund 70 Quadratmeter großen Kunstraum. Da jede Flexklasse neben dem eigentlichen Unterrichtsraum auch einen Nebenraum benötigt, hätte man eigentlich insgesamt zehn Zimmer gebraucht. Dafür hätte jedoch der Platz nicht gereicht, so dass den Nebenraum 4/5 zwei Flexklassen gemeinsam nutzen werden.

„Bei einem Treffen sind vor kurzem alle Fragen beantwortet worden“, sagte Bürgermeister Matthias Schimanowski (Pro Brück). Um den seit Jahren diskutierten Bau jetzt schneller auf den Weg zu bringen, schlug Michael Klenke (SPD) Vorgespräche mit der Unteren Naturschutzbehörde und der Forst vor. „Dort kann es am ehesten klemmen, man sollte deshalb rechtzeitig und unabhängig von der Baugenehmigung mit allen Akteuren reden“, sagte Klenke und erntete Zustimmung vom Architekten Mike Enzmann. Dieser geht davon aus, dass, falls er den Auftrag noch in Oktober erhält, er etwa zehn Wochen für die Genehmigungsplanung brauchen dürfte.

Baubeginn könnte im März 2019 sein

Mitte Januar 2018 würde demnach der Bauantrag gestellt werden. Hier geht man von einer Bearbeitungsdauer von acht bis zehn Monaten aus und sieht eine gewisse Zeitersparnis. „In der Zeitschiene gibt es sowohl Zeitpuffer als auch Unsicherheiten“, betonte deshalb der Planer. Er hofft, mit dem Bau im März 2019 beginnen zu können – immerhin vier Jahre nachdem die Diskussion darüber begann.

Wenn irgendwann die Räume nicht mehr benötigt werden sollten, werden einige nichttragende Wände abgebaut werden können, wodurch ein 250 Quadratmeter großer Veranstaltungsraum entsteht. Das ist jedoch Zukunftsmusik, denn zum jetzigen Zeitpunkt werden die Zimmer dringend gebraucht: Sowohl die Kita ist voll ausgelastet, als auch die Grundschule, die inzwischen einige Räume in der Oberschule belegt hat.

Von Andreas Koska

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