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Potsdam-Mittelmark Angelina Kalb stapelt die meisten Bierkästen
Lokales Potsdam-Mittelmark Angelina Kalb stapelt die meisten Bierkästen
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11:59 22.02.2018
Hoch hinaus ging es beim Kistenstapeln.
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Brück

In diesem Jahr hat Angelina Kalb ihren Vorjahresrekord nicht erreicht. Das elfjährige Mädchen schaffte es, beim 25. Kinderfest der Brücker Feuerwehr 21 Bierkästen hochzustapeln. Das waren zwar 14 weniger als 2015, es reichte dennoch für den Sieg am Platz der Jugend in Rottstock.

Klein und Groß konnten bei bestem Wetter Fahrzeuge besichtigen, Kinder konnten mit dem Schlauch Zielschießen üben, Wassergläser schieben, sich von Hannelore Melde schminken lassen oder an der Bastelstraße der Kita „Planegeister“ in Kreativität üben. Viele Eltern kamen mit ihren Kindern und sorgten so für ausgelassene Sommerstimmung.

Löschangriff für die Kleinen. Quelle: Koska

Zu den Höhepunkten des Tages zählte der Löschangriff der kleinsten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Brück. Diesen meisterten sie genau so bravourös wie das Löschen einer eigens in Brand gesteckten, kleinen Holzhütte. „Die haben wir erst gestern aus Paletten gezimmert“, sagte Jugendwart Jan Stuwe.

Vielleicht hatte Marco Haseloff deshalb Probleme, das Holzhaus überhaupt in Brand zu setzen. Das Anzünden dauerte zehn Minuten, gelöscht hat die Kinderwehr den Brand in nur einer.

Der Spaß stand an diesem Nachmittag zwar im Vordergrund, aber die Floriansjünger wollten auch Werbung für ihre Wehr machen und luden die Kinder ei, freitags zu den Übungsabenden zu kommen. Bislang gehören zwölf Kinder zwischen acht und 13 Jahren der Kinder- und Jugendwehr an. „Jeder ab acht Jahren ist herzlich eingeladen“, sagte Stuwe.

Neuer Tablet-Computer für die Kameraden. Quelle: Koska

Am Rande des Kinderfestes übergab der stellvertretende Chef des Feuerwehrvereins, Marco Haseloff, dem Ortswehrführer Carsten Wendt ein besonderes Geschenk. Als erste Wehr im Funkbereich der Leitstelle Brandenburg verfügen die Brücker Kameraden nun über einen Tablet-Computer mit der „Crash Recovery“-Software. Das durch Sponsoren finanzierte und 1 500 Euro teure Gerät wird die Arbeit der Wehr erheblich erleichtern. „Bei Fahrzeugunfällen können wir das Kennzeichen durchgeben und erhalten sofort alle Fahrzeugdaten mit Konstruktionsplänen“, sagte Wendt. Besonders wichtig sei dies bei Hybrid-Autos, bei denen starke Stromleitungen verlegt sind.

Außerdem bekommen die Blauröcke Erklärungen der Kennzeichnungstafel bei Gefahrenguttransportern. „Inklusive der Vorschläge für Erstmaßnahmen, bis die zuständige Einheit vor Ort ist“, sagte der Ortswehrführer. Die Software kann darüber hinaus um eine Brunnenkarte und ein exaktes Navigationssystem erweitert werden. „So kann zukünftig auch die Alarmierung erfolgen“, berichtete Haseloff.

Von Andreas Koska

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