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Angst vor Wohnquartier in Beelitz-Heilstätten

Borkheide/Borkwalde Angst vor Wohnquartier in Beelitz-Heilstätten

Borkwalde und Borkheide erwarten erhebliche Auswirkungen auf die eigene Ortsentwicklung, wenn das neue Wohnquartier in Beelitz-Heilstätten entstehen sollte. Dies wurde in den Diskussionen der Gemeindevertreter der beiden Siedlungen deutlich. Neben Häusern und Wohnungen sollen auch Läden, sowie Kindergärten und eine Schule entstehen.

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In Beelitz-Heilstätten sollen 1000 Wohneinheiten entstehen.

Quelle: dpa

Borkheide/Borkwalde. Borkwalde und Borkheide erwarten erhebliche Auswirkungen auf die eigene Ortsentwicklung, wenn das neue Wohnquartier in Beelitz-Heilstätten entstehen sollte. Dies wurde in den Diskussionen der Gemeindevertreter der beiden Siedlungen deutlich.

Im frühzeitigen Beteiligungsverfahren sollten sich beide Kommunen zu den Plänen, in dem Beelitzer Ortsteil 1000 Wohneinheiten zu errichten, äußern. Südlich der Bahnlinie und westlich der Straße nach Fichtenwalde – im so genannten Quadranten C – sollen neben den Häusern und Wohnungen auch Läden, sowie Kindergärten und Schule entstehen. Es wird geschätzt, dass dadurch zwischen 2400 und 4000 neue Einwohner nach Beelitz ziehen würden. Außerdem geht man davon aus, dass sich dort Forschungseinrichtungen ansiedeln könnten.

Gemeindevertreter: Wald ist gefährdet

Der Bebauungsplan wurde im Auftrag der Stadt Beelitz von der Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung aus Berlin entwickelt. In ihren Stellungnahmen verweisen beide Waldsiedlungen darauf, dass die eigenen Entwicklungsziele nicht mehr umsetzbar sein werden, wenn übermäßig neue Baugebiete in den Nachbarkommunen ausgewiesen werden.

Außerdem betonen Borkheide und Borkwalde in den Stellungnahmen, dass der Wald gefährdet sei, die Züge noch voller würden und vor allem, dass es in Beelitz-Heilstätten keinen Flächennutzungsplan (FNP) gebe und sich der B-Plan nicht aus dem FNP der Stadt Beelitz entwickeln lässt.

Die vorläufigen Pläne

Die vorläufigen Pläne.

Quelle: Stadt Beelitz

Während in Borkheide die ablehnende Stellungnahme beschlossen worden ist, hat man einen ähnlichen Textentwurf noch einmal an den Ortsentwicklungsausschuss zur Beratung zurück verwiesen.

Von Andreas Koska

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