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Anja leuchtet Dorfbewohnern künftig heim

Lüdendorf Anja leuchtet Dorfbewohnern künftig heim

Den Einwohnern des Treuenbrietzener Ortsteiles Lüdendorf geht demnächst ein völlig neues Licht auf. 16 neue Straßenlampen sind geplant. Über Standorte und Design der Leuchten hatten die Anlieger in einer Bürgerversammlung mit abgestimmt. Immerhin müssen die rund 32 Anrainer 80 Prozent der umlagefähigen Baukosten tragen.

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Im ganzen Ort Lüdendorf werden demnächst neue Straßenlaternen errichtet.

Quelle: Dirk Fröhlich

Lüdendorf. So wie von einer Mehrheit der Einwohner Lüdendorfs gewünscht, werden dort demnächst neue Straßenlaternen mit zeitgemäßer LED-Technik installiert. Die Treuenbrietzener Stadtverordneten billigten in ihrer jüngsten Sitzung das Ausbauprogramm. Nach der Beratung im Ausschuss für Stadt- und Ortsteilentwicklung war dem SVV-Beschluss kürzlich noch eine Bürgerversammlung im Dorf vorausgegangen.

Dort ist der Vorschlag des Ausschusses nochmals verändert worden. Nunmehr sollen 16 Leuchten mit einer Masthöhe von je sechs Metern errichtet werden. Nach Abstimmungen zu mehreren Varianten mit unterschiedlichen Kosten bestimmten die Anwohner auch den Leuchtentyp „Anja“. Für die Nebenstraßen ist zudem ein kleiner Kabelquerschnitt beschlossen worden. Insgesamt sinken durch die Änderungen die Kosten, die laut Treuenbrietzener Satzung für derartige Projekte zu 80 Prozent auch auf die Anlieger umzulegen sind, hieß es in der SVV. Die Stadt hatte sich ein Kostenlimit für das Lüdendorfer Projekt gesetzt, das zuletzt bei 50 000 Euro ausgewiesen war. Davon trägt die Kommune 20 Prozent.

Auch die abschließend nun gewählte Variante ergibt keine normgerechte, lückenlose Ausleuchtung für die Dorfstraßen. Dafür wären 26 Leuchten nötig. Doch hatte auch die Bauverwaltung mit ihrem Vorschlag für 22 Leuchten schon empfohlen, von der DIN abzuweichen und lediglich Kreuzungspunkte stärker auszuleuchten.

Derzeit verfügt der Ortsteil mit rund 32 Anrainern über 13 Leuchtpunkte mit älteren Natriumdampflampen, die jeweils eine Leistung von 72 Watt haben. Die neuen LED-Leuchten benötigen lediglich eine Leistung von 28 Watt für Gehwege sowie 38 Watt an Kreuzungspunkten. Sie liefern dabei bei deutlich geringeren Stromkosten eine stärkerer Leuchtkraft.

Anlass für das kommunale Projekt sind Pläne des Stromversorgers Edis, im Dorf Hausanschlüsse zu erneuern und die heutigen Freileitungen in die Erde zu verlegen. Im Zuge dieser Erdarbeiten will die Stadt Treuenbrietzen ihre neuen Kabel für die Straßenbeleuchtung mit in die Erde verlegen, um Kosten zu sparen.

Von Thomas Wachs

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